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Tottenham Hotspur:Mauricio Pochettino: Der Erfolgscoach setzt Spurs-Boss Daniel Levy unter Druck

  • Fabian Biastoch Dienstag, 15.05.2018

Mauricio Pochettino gilt nach seiner guten Arbeit bei den Tottenham Hotspur auch bei größeren Vereinen als Trainerkandidat. Ein eindeutiges Bekenntnis hat er sich nicht abringen können.

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Vier Jahre steht der Argentinier schon in Nord-London unter Vertrag, sein Team überzeugte mit frischem Offensivfußball und qualifizierte sich dreimal für die Champions League – in der an starken Mannschaften nur so strotzenden Premier League keine Selbstverständlichkeit.

Man muss nur einige Kilometer in Nord-London weiter zum FC Arsenal schauen. Kein Wunder, dass sein Erfolg, wenn auch noch die Titel fehlen, Begehrlichkeiten weckt.

Und Mauricio Pochettino zeigte sich einem Wechsel nicht abgeneigt.

"Heute fühlt es sich 100-prozentig sicher an, dass ich hier sein werde", sagte der Coach nach dem fulminanten 5:4-Saisonfinale gegen Leicester, "aber das Wichtigste ist, dass sich morgen alles ändern kann, weil es nicht in meiner Hand liegt."

Der 46-Jährige, der noch bis 2021 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag steht, hat eine klare Vorstellung von dem, was sich im Verein ändern muss - und macht Druck auf Geschäftsführer Daniel Levy in Sachen Transferausgaben.

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"Das Wichtigste ist, mutig zu sein und Risiken einzugehen. Ich denke, der Klub befindet sich an einem Punkt, an dem er Risiken eingehen und - wenn möglich - noch härter arbeiten muss, um wieder wettbewerbsfähig zu sein. Denn es wird jede Saison schwieriger", so Pochettino laut dem KICKER.

Und etwas mehr Risiko wünscht sich der Argentinier auch auf dem Transfermarkt, denn bislang sind die Spurs eher konservativ eingestellt.

"Wenn wir ein echter Anwärter auf die großen Trophäen sein wollen, müssen wir das Ganze ein bisschen neu bewerten", meinte Pochettino.

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Danny Rose traf da schon vor Monaten den Nagel auf den Kopf. "Zwei oder drei Neue, und zwar keine, die man googlen muss", forderte der Linksverteidiger.

In der kommenden Woche wolle Pochettino mit Klubchef Daniel Levy über seine Projekte reden.

"Ich weiß nicht, ob der Klub mir zustimmen wird oder nicht. Es liegt ein wenig an Daniel ob er uns zustimmt", sagte der Argentinier, der zuletzt auch mit dem Trainerjob beim FC Bayern in Verbindung gebracht worden ist.

Letztlich übernimmt Niko Kovac ab 1. Juli die Nachfolge des scheidenden Jupp Heynckes.

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