Tottenham :"Spurs-Rückkehr von Gareth Bale verkommt zum Albtraum"

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Verletzungen und Fitnessprobleme hinderten Gareth Bale bisher daran, mehr als 15 Pflichtspiele für seine große Liebe Tottenham Hotspur zu absolvieren. Die kritischen Stimmen sind längst nicht mehr wegzudiskutieren. Seine Rückkehr ist bis heute ein einziges Desaster.

"Bales Rückkehr begann mit viel Tamtam, aber es entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Albtraum", erläutert Dimitar Berbatov im BETFAIR-Interview. "Es ist eine schlechte Situation für die Mannschaft, für den Spieler und für den Manager, und das ist nicht angenehm zu sehen und zu beobachten."

Hintergrund

Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte Bales Nichtnominierung für das Spiel im FA Cup gegen Everton. Diese hatte der Waliser allerdings selbst erwirkt, nachdem er Jose Mourinho mitgeteilt hatte, dass er nach einem Muskelproblem mit den Sportwissenschaftlern des Vereins arbeiten wolle.

Berbatov äußert Verständnis für diese Entscheidung. Wenn es eine Untersuchung gab und dabei rausgekommen sei, dass es zu einer Verletzung führen könnte, "kann ich verstehen, warum er nicht spielen wollte". Aber: "Wenn es nichts gab und er frei war zu spielen, dann ist sein Wunsch, nicht zu spielen, ein Problem."

Der Bulgare gibt sich ob der verzwickten Situation seines ehemaligen Teamkollegen ratlos, wisse nicht, wie diese einen Ausweg bieten solle. "Von dem, was ich bisher von Bale gesehen habe, fehlt da etwas, und ich sehe nicht, wie es ein Happy End geben kann. Es ist eine seltsame Situation", so Berbatov, der tendenziell nicht davon ausgeht, dass Bale und die Spurs über die Saison hinaus zusammenarbeiten werden.

"Wenn die Situation so weitergeht, dann wird er natürlich nicht bleiben und er wird zu Real Madrid zurückgehen und seinen Vertrag auslaufen lassen", so Berbatov. "Wenn er seinen Rhythmus nicht findet, den er nur finden kann, wenn er Spiele beginnt, dann wird er zurück nach Madrid gehen."

Das Problem: An der Concha Espina will man Bale eigentlich nicht mehr sehen. Der spanische Rekordmeister versucht schon seit Langem, den 31-Jährigen mit Sommer 2022 auslaufendem Vertrag an einen anderen Klub zu veräußern. Das Drama könnte nach dieser Saison einen erneuten Anfang nehmen.

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