Tottenham :Tanguy Ndombele erklärt, was die Kritik von Jose Mourinho in ihm auslöste

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Nach drei Niederlagen in Serie fuhr Tottenham Hotspur gegen West Brom (2:0) seinen ersten Sieg ein. Mittendrin war Tanguy Ndombele, der unter Jose Mourinho inzwischen zur festen Größe gereift ist. Doch das war bei weitem nicht immer so.

Mourinho kritisierte den Franzosen bereits mehrfach öffentlich, ging ihn scharf an. Das ließ natürlich auch den 24-Jährigen nicht unbeeindruckt, wie er sich nun zurückerinnerte: "Manchmal können Worte zu hart sein. Oder zu streng. Das hat einen Krieg in meinem Kopf ausgelöst. Es war schwer, damit umzugehen. Es war nicht erfreulich, aber die Kritik war nicht unberechtigt."

Hintergrund

Ndombele war im Sommer 2019 für stolze 60 Millionen Euro von Olympique Lyon in den Norden Londons transferiert worden und nach der Amtsübernahme von Mourinho kaum mehr zum Einsatz gekommen. Daraufhin musste er von seinem Trainer mehrere öffentliche Rüffel verarbeiten, was beinahe einen Wechsel zur Folge hatte.

Mourinho hätte für das vergangenen Sommertransferfenster grünes Licht gegeben, aber Spurs-Präsident Daniel Levy legte betreffend eines Transfers sein Veto ein. Mit Inter Mailand soll sich der Mittelfeldspieler in aussichtsreichen Verhandlungen befunden haben. Das Blatt hat sich inzwischen aber gewendet.

In der laufenden Serie kommt Ndombele bereits auf 29 Pflichtspiele mit sechs Toren und drei Vorlagen. Ein Umstand, der auch Mourinho endlich zufriedenstellt.

"Es ist ein Element des Spiels, Kritik zu kriegen. Du musst wieder aufstehen. In dieser Saison geht es mir an mehreren Fronten besser - vor allem bin ich verletzungsfrei", sagte Ndombele, der weiter anfügte, dass er sich inzwischen auf die Person Mourinho besser eingestellt und ein Gespür für diese entwickelt habe.

"Offensichtlich kann der Trainer ziemlich hart für die Leute sein", musste der ehemalige Lyon-Star ja schon am eigenen Leib erfahren. "Aber es ist wichtig, dass Sie seine Worte annehmen und versuchen, die positiven Aspekte darin zu finden - und sich nicht von der Härte der Botschaft stören lassen."

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