Paris Saint-Germain :Thomas Tuchel fliegt - Draxler nimmt ihn in Schutz


Thomas Tuchel und die Schiedsrichter in Frankreich werden wohl so schnell keine Freunde.

  • Fabian BiastochFreitag, 08.02.2019
Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com
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Auch nach dem Pokal-Achtelfinale gegen den Drittligisten FC Villefranche (3:0 n.V.) hat sich der Trainer von Paris Saint-Germain lautstark über die Unparteiischen beschwert.

"Wenn der Schiedsrichter das will, kann er es tun", polterte er nach seiner Verbannung auf die Tribüne bei EUROSPORT.

Und Thomas Tuchel weiter: "Ich sagte nur, dass es mehr war als eine Gelbe Karte und kein Wort mehr. Kein Wort mehr! Wenn das dafür reicht, dann ist alles gut. Ich muss es akzeptieren, aber es ist schwer, weil ich nur einen Satz gesagt habe."

Das von Tuchel angesprochene Foul ereignete sich in der 73. Minute.

Villefranches Youssouf N'Diaye brachte PSG-Neuzugang Leandro Paredes zu Fall, sah dafür nur Gelb, worüber sich der Coach beschwert. Da er sich nicht beruhigen wollte, schickte ihn der Schiedsrichter auf die Tribüne.

Für Julian Draxler, der in der Nachspielzeit den ersten Treffer erzielte, eine zu harte Strafe:

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"Er ist generell im Moment nicht mit den Schiri-Leistungen zufrieden. Ich denke aber, dass die Schiedsrichter die Spieler mehr schützen müssen, vor allem wenn es grobe Fouls gegen uns gibt."

Und der 25-Jährige hatte gleich ein treffendes Beispiel parat: "Wir haben schon Neymar deswegen verloren und wir brauchen jeden Spieler."

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Der Brasilianer fällt nach einem erneuten Mittelfußbruch bis April aus.

Tuchel hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach über die Leistungen der Schiedsrichter beschwert.

"Es ist ein wenig hart, das Ergebnis zu akzeptieren", schimpfte Tuchel über zwei Fehl-Entscheidungen des niederländischen Referees Björn Kuipers im Champions-League-Spiel gegen Neapel.

Und nach dem 2:2 gegen Bordeaux im Dezember meckerte er: "Ich bin nicht enttäuscht über die Leistung meiner Mannschaft, sondern über die Vorstellung des Schiedsrichters."

Im Januar legte er nach dem Ligapokal-Aus abermals nach.

"Die Umstände sind ein wenig merkwürdig gewesen. Beim zweiten war nichts. Der Schiedsrichter schaut sich die Bilder an und pfeift trotzdem. Es ist unmöglich, so einen Elfmeter zu pfeifen", monierte Tuchel damals, als Guingamp drei Strafstöße zugesprochen bekam.

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