Türkei statt Frankreich :Insider deckt auf: Darum sagte Pepe PSG in letzter Minute ab und ging zu Besiktas

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Wie ESPN von einer Quelle bei Paris Saint-Germain in Erfahrung gebracht hat, hatte sich Pepe bereits mit PSG auf einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine Vertragsverlängerung bis 2019 geeinigt.

Sportdirektor Antonero Henrique war sich Ende der vergangenen Woche bereits sicher, dass er den portugiesischen Nationalverteidiger von Real in den Parc des Princes gelotst hat.

Doch dann kam Besiktas: Die Türken boten Pepe einen Zweijahresvertrag mit 3,3 Millionen Euro Gehalt und einem Handgeld von drei Millionen Euro – Pepe sagte PSG ab und Besiktas zu.

Doch die Finanzen waren nicht der Grund für Pepes Wechsel an den Bosporus. Wichtiger war: Besiktas versicherte Pepe, dass er in den kommenden zwei Jahren fest als Leistungsträger und Eckpfeiler eingeplant sei.

Hintergrund


Dieses Versprechen führte bei Pepe zu einem Umdenken – und brachte Besiktas Istanbul den Erfolg im Werben um Pepes Unterschrift ein.

Denn bei PSG war Pepe zwar als wichtiger Bestandteil des Mannschaftskreises eingeplant, aber nicht als Stammspieler.

Mit Marquinhos und Thiago Silva belegen zwei brasilianische Nationalverteidiger die Plätze in der Innenverteidigung der Mannschaft von Cheftrainer Unai Emery, daher konnte und wollte PSG Pepe keine regelmäßigen Spielanteile versprechen.

Pepe hatte seit 2007 für Real Madrid die Knochen hingehalten. Eigentlich wollten die Königlichen den 34-Jährigen halten, doch man bot ihm nur einen Einjahresvertrag.

Pepe hingegen wollte zwei Jahre Vertrag. Zudem wäre er bei den Königlichen – wie bereits in der vergangenen Saison – hinter Sergio Ramos und Raphael Varane wohl wieder nur die Nummer drei in der Abwehrzentrale gewesen.