BVB Zweiter, Leverkusen Dritter :TV-Gelder: Keiner kommt an den FC Bayern ran

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Ab der Saison 2021/22 bis zum Sommer 2024 greift in den beiden obersten deutschen Fußball-Ligen ein neuer TV-Vertrag. Laut KICKER-Angaben verteilt die Deutsche Fußball Liga (DFL) an ihre 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga im Jahr 1,1 Milliarden Euro aus der nationalen und 200 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung.

Der FC Bayern nimmt im Verteiler-Ranking nicht wenig überraschend weiterhin die Spitzenposition ein. Aus den nationalen und internationalen Erlösen gibt die DFL an den deutschen Primus 105,4 Millionen Euro weiter. Dahinter folgen Borussia Dortmund (94,95 Millionen Euro) und Bayer Leverkusen (88,07 Millionen Euro).

Hintergrund


Die Aufschlüsselung der Beträge fußt auf dem sogenannten Vier-Säulen-Prinzip über zwei unterschiedliche Fünfjahreswertungen, eine 20-Jahreswertung mit der jeweiligen Endplatzierung der Klubs in diesen Saisons sowie den Einsatzzeiten der ausgebildeten U23-Spieler (im 80:20-Verhältnis der Gesamteinnahmen der beiden Ligen).

Der internationale Erlös fließt bis auf einen Solidaritätsbeitrag in Höhe von acht Millionen Euro an alle Zweitliga-Vertreter ausschließlich an die Bundesliga-Klubs. Arminia Bielefeld (34,31 Millionen Euro), Union Berlin (37,07 Millionen Euro) und der VfB Stuttgart (45,71 Millionen Euro) sind die drei Klubs, welche in der künftigen Verteilung die letzten drei Plätze belegen.