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FC Bayern :Uli Hoeneß kündigt Bayern-Großoffensive auf dem Transfermarkt an

  • Fabian Biastoch Samstag, 01.12.2018

Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern hat Präsident Uli Hoeneß große Ausgaben für den kommenden Sommer angekündigt und Trainer Niko Kovac den Rücken gestärkt. Zudem sprach er über Oliver Kahn.

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Der FC Bayern München wird laut Uli Hoeneß im kommenden Transfer-Sommer richtig Geld in die Hand nehmen, um seine Mannschaft zu verstärken.

"Wir werden nächstes Jahr im großen Stil investieren", kündigte der 66-Jährige an. Ziel sei es, "dass wir vom ersten Tag an in der Lage sind, jedem Gegner in der Bundesliga und den meisten internationalen Gegnern Paroli zu bieten".

Dennoch gestand Uli Hoeneß keine Fehler ein, nachdem man im vergangenen Sommer nahezu nichts investiert und nun einen veralteten Kader hat.

Dankbarkeit sei ein hohes Gut, "das sich der FC Bayern in diesem Geschäft leisten können sollte", erklärte er mit Blick auf Arjen Robben und Franck Ribery, die beide neue Verträge erhalten hatten.

"Möglicherweise" würden beide Flügelstürmer aber nach der laufenden Saison aufhören, so der Präsident.

Aus dem vergleichsweise alten Team kann der neue Trainer Niko Kovac nicht das herausholen, was sich alle erwartet hatten. In der Bundesliga steht nur Platz fünf mit neun Punkten Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund zu Buche.

Hoeneß stärkte seinem Coach den Rücken: "Mit Niko Kovac haben wir einen sehr, sehr guten, jungen Trainer verpflichtet. Er hat eine Chance verdient. Und ihm sollten wir alle unsere Unterstützung geben."

Neben einer dringend notwendigen Verjüngung der Mannschaft ist auch die Führungsriege in die Jahre gekommen.

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge werde noch bis Weihnachten bekanntgeben, ob er seinen 2019 auslaufenden Vertrag noch einmal verlängert. "Ich würde das begrüßen", sagte Hoeneß über den 63-Jährigen.

In Zukunft könnte dann aber ein anderer an der Spitze des Vorstandes beim deutschen Rekordmeister stehen.

Oliver Kahn spiele in den Überlegungen der Bayern-Bosse eine Rolle und sei "ein Thema für die nächsten sechs bis zwölf Monate".

Die Nachfolge Rummenigges anzutreten sei aber keine leichte Aufgabe, betonte Hoeneß mit Blick auf den 49-jährigen Ex-Keeper: "Einem Kaliber wie Karl-Heinz Rummenigge nachzufolgen, ist keine einfache Sache."

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