FC Bayern :Ulreich sicher: Nübel wird es in München schwer haben

sven ulreich fc bayern
Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Der zuverlässige Schlussmann hatte einerseits schon im Wintertrainingslager seine Verwunderung über den Wechsel des jungen Schalkers kundgetan.

Vor allem die Kommunikation sei unglücklich gewesen. Andererseits verstehe er die Bosse von Bayern München auch.

"Wenn ein Torwart wie er ablösefrei zu haben ist und über dieses Potenzial verfügt, dann muss man ihn holen", gab er bei SPORT 1 zu.

Zwar könne er kein Urteil über die Beweggründe für den Wechsel Alexanders Nübels fällen, aber: "Es wird auf jeden Fall schwer für ihn, an Manuel vorbeizukommen, denn Manuel wird auch die nächsten Jahre noch auf einem Weltklasse-Niveau spielen", prophezeit Sven Ulreich. "Ihn zu verdrängen, wird für Alexander eine ambitionierte Aufgabe werden."

Hintergrund


Und auch den bisherigen Ersatzmann Ulreich zu verdrängen, wird nicht leicht. Schließlich hat der Ex-Stuttgarter ein hohes Ansehen, ist seit Jahren zur Stelle, wenn er gebraucht wird.

Nübel ist unerfahrener, nicht wenige gehen von einem zu schnellen Wechsel des Youngsters zum FC Bayern aus.

Schließlich ist keine Einsatzminute garantiert. Auch Manuel Neuer hatte klargestellt, dass er nicht freiwillig auf Spiele verzichten werde.

"In diesem Verein gilt das Leistungsprinzip", machte auch Ulreich deutlich. "Wenn ich bleibe, werde ich alles dafür tun, um hinter Manuel die Nummer zwei zu bleiben. Ich kann versprechen, dass ich mich voll reinhängen werde, sollte ich beim FC Bayern bleiben. Ich scheue keinen Konkurrenzkampf."

Wechseln würde der 31-Jährige, der noch ein Jahr Vertrag in München hat, aber nur, wenn die Perspektive eine bessere wäre.

"Wenn sich für mich die Möglichkeit ergibt, woanders regelmäßig zu spielen oder zumindest regelmäßiger als hier, dann würde ich wechseln und diesen Schritt machen wollen. Da habe ich auch Lust drauf."

Dabei sei es egal, ob in Deutschland oder in einer anderen Liga außerhalb, denn einen Wechsel ins Ausland sei auch eine Option.

"Das kann ich mir vorstellen", verriet Ulreich, der seit 2015 beim FC Bayern unter Vertrag steht.

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