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Arsenal :Unai Emery verteidigt erneute Ausbootung von Mesut Özil

  • Fabian Biastoch Montag, 14.01.2019

Cheftrainer Unai Emery hat den erneuten Verzicht auf Mesut Özil begründet. Der Spanier hat nach der Pleite gegen West Ham United aber keine guten Argumente.

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Eigentlich hatten alle Fans und Experten das Comeback von Mesut Özil gegen West Ham United erwartet.

Doch Trainer Unai Emery berief den Deutschen nicht einmal in den Kader. Die Begründung klingt wie eine Ohrfeige für Özil.

"Ich habe die Spieler ausgewählt, die ich für dieses Match für am besten geeignet hielt", verteidigte der Spanier nach der 0:1-Pleite seinen Entschluss.

"Die Spieler, die heute gespielt haben, hatten es verdient, in diesem Spiel dabei zu sein – ob wir gewonnen oder verloren haben."

Nun geriet der FC Arsenal immer mehr unter Druck – und damit auch Unai Emery. Statt Ruhe im Spiel brachte er den jungen Angreifer Eddie Nketiah.

Der 19-Jährige war die einzige offensive Option auf der Bank neben dem scheidenden, aber eingewechselten Aaron Ramsey.

Die Gunners finden sich nach der Niederlage im Londoner Derby nur auf Platz fünf der Premier League wieder - mit sechs Punkten Rückstand auf Chelsea.

"Das ist enttäuschend. Das ist besorgniserregend", klagte daher auch Emery: "Wir müssen zuhause und auswärts wettbewerbsfähig sein."

Nun droht Manchester United an ihnen vorbeizuziehen. Arsenal hat nun fünf seiner letzten acht Ligaspiele nicht gewonnen, auswärts sogar letztmals im November.

Die Fans sind stinksauer und fordern ihren Star Mesut Özil wieder zurück.

Der Weltmeister von 2014 schien auch bereit zu sein, hatte nach seinen Kniebeschwerden die komplette Woche am Mannschaftstraining teilgenommen.

Am Morgen meldete er sich über den Instagram-Account seines Teamkollegen Mohamed Elneny zu Wort und vertröstete seine Fans: "Seid nicht traurig, Gott ist mit uns."

Ein Fan der Londoner fragte via Twitter: "Wo genau ist das System, in das Özil nicht reinpassen soll?"

Andere vermissten die Kreativität eines Mesut Özils. Emery wechselte stattdessen Rechtsverteidiger Hector Bellerin gegen Rechtsverteidiger Ainsley Maitland-Niles ein (69.).

Dabei hatte Emery vor Weihnachten noch betont: "Wir brauchen Mesut Özil."

Fest steht aber auch, dass der Deutsche seinen erst vor rund einem Jahr bis 2021 verlängerte und mit rund 340.000 Euro pro Woche dotierten Vertrag erfüllen will. Das bestätigte Berater Erkut Sögüt unlängst.

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