Vater bestätigt PSG-Interesse :"Leonardo wollte Thiago Alcantara und bekam Rafinha"

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Diese Story erinnert an den Fall Thiago Silva, bei dem Leonardo, seines Zeichens Sportchef von Paris Saint-Germain, mit seinem zweiten Versuch einer Vertragsverlängerung zu spät kam, da sich der Brasilianer bereits mit dem FC Chelsea über eine Zusammenarbeit einig war.

Dasselbe Schicksal widerfuhr dem Pariser Manager bei Thiago Alcantara. "Ich hatte schon vor einiger Zeit mit Leonardo gesprochen, aber es ging darum, den Fall von Thiago zu diskutieren. Leonardo wollte ihn für PSG unter Vertrag nehmen", lässt Thiago-Vater und Berater Mazinho bei FRANCE FOOTBALL durchblicken.

Thiago hatte sich aber bereits für einen Wechsel zum FC Liverpool entschieden. PSG war also bereits aus dem Rennen, bevor es richtig eingestiegen war. Mit Rafinha hat Mazinho aber noch einen zweiten Sohn, der gut mit dem Fußball umgehen kann. Und genau den hatte er Leonardo schmackhaft gemacht.

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"Wir sprachen also über Rafa, aber er war zu diesem Zeitpunkt nicht Teil seiner Pläne", sagt Mazinho. Wie im Fußball oft genug der Fall, änderten sich die Gegebenheiten allerdings. "Ich schätze, er hat darüber nachgedacht, die Chance erkannt, die sich mit ihm bot, und dass es sich lohnt, ihn zu verpflichten."

Hintergrund


Rafinha hatte beim FC Barcelona keine Perspektive mehr. Der Transfer ging aber erst am Deadline Day über die Bühne, wie Mazinho erläutert, der auf einen sehr harten Arbeitsmontag blickt:

"Wir hatten ein bisschen Angst, aber Gott sei Dank kamen wir fünf oder sechs Stunden vor der Transferschluss zu einer Einigung. Leonardo wollte Thiago und er bekam Rafinha. Und für Rafa ist es ein Traum, zu einem solchen Klub zu wechseln."