Primera Division :Verband vs. Liga: Terminstreit in Spanien eskaliert

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com
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Eigentlich war seit Anfang Juli klar, dass der FC Barcelona am 16. August, einem Freitag, um 21 Uhr bei Athletic Bilbao in die neue Saison startet.

Doch das Verbandsgericht hat entschieden, dass in der höchsten Spielklasse nur Partien am Wochenende ausgetragen werden dürfen.

Einspruch gegen den vom Ligaverband LFP erdachten Spielplan hatte der nationale Fußballverband  RFEF gelegt und kurzerhand die ersten drei angesetzten Spiele für ungültig erklärt.

Hintergrund ist ein erbitterter Streit zwischen den beiden Verbandschefs Luis Rubiales (RFEF) und Javier Tebas (LFP).

Der Ligaverband hingegen will weder die Entscheidung des Wettbewerbsgerichts noch die Entscheidung des RFEF hinnehmen.

In einer Mitteilung heißt es: "La Liga erklärt, dass sie die einzige Organisation ist, die befugt ist, Zeitpläne und Termine für den professionellen nationalen Fußballwettbewerb festzulegen."

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Am 7. August muss nun ein Gericht entscheiden, wann die neue Saison in der Primera Division eröffnet wird.

Schon in der vergangenen Saison hatten sich Fans massiv gegen die Spiele an Freitagen und Montagen gewehrt.

Daraufhin hatte der spanische Verband versprochen, sie abschaffen zu wollen. Der Ligaverband hingegen will sie behalten.

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