FC Bayern :Verbleib von David Alaba: Bei Hasan Salihamidzic schwindet die Hoffnung

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In den vergangenen Tagen haben sich die Wortmeldungen in der Causa David Alaba nahezu überschlagen. Vor dem Champions-League-Duell mit RB Salzburg hat sich nun auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic zur prekären Situation rund um den Abwehrchef des FC Bayern geäußert.

"Sag niemals nie!", versprüht der Münchner Manager bei SKY kurz Optimismus, schiebt dann allerdings eine realistische Einordnung hinterher: "Aber ich weiß nicht, wie wir noch zusammen finden sollen. Das Angebot wurde abgelehnt, jetzt müssen wir uns damit beschäftigen, dass David uns verlassen wird."

In der Folge stimmte Salihamidzic in den Chor ein, den Vereinspräsident Herbert Hainer am Wochenende angestimmt hatte. "Wir haben verhandelt, haben ein Angebot vorgelegt, das hat er abgelehnt", so Salihamidzic. Man sei im Anschluss daran vor zehn Tagen nochmals zusammengekommen und habe der Alaba-Seite ein verbessertes Angebot unterbreitet.

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Dies geschah mit dem Zusatz einer Frist, die am Wochenende bekanntlich abgelaufen war. Pikant ist außerdem die Äußerung Salihamidzics, dass Alaba gewusst habe, dass Hainer am Wochenende öffentlich über das Zurückziehen des Vertragsangebots informieren werde.

Die Tür ist für Alaba noch nicht ganz zu. Mit großen Zweifeln behaftet ist es allerdings, ob der 28-Jährige, der sich mit einer Gehaltserhöhung gerne wertschätzen lassen möchte, einlenkt und seinen Vertrag urplötzlich doch noch verlängert.

Hintergrund


Alaba vor Abschied – Bayern suchen Ersatz

Der deutsche Rekordmeister macht sich indes bereits auf die Suche nach Ersatz für den Abwehrchef. "Natürlich, wir müssen für die Zukunft planen", so Bayern-Präsident Herbert Hainer auf Nachfrage.

Einer der Kandidaten, die gehandelt werden: Dayot Upamecano (22, RB Leipzig). Schon im April 2020 wurde über eine vertragliche Einigung mit den Bayern spekuliert, dann stimmte der französische Abwehrakteur einer Vertragsverlängerung zu.