Ex-Barça-Kicker :Verkauf wegen Rassismus? Zenit reagiert auf Malcom-Gerüchte

Foto: A.PAES / Shutterstock.com
Anzeige

Im Wochenend-Heimspiel gegen den FK Krasnodar (1:1) gab Neuzugang Malcom das Debüt für seinen neuen Klub Zenit St. Petersburg.

Rund eine Viertelstunde vor Schluss kam der Brasilianer als Joker in die Begegnung. In der Folge wurde der Neuzugang angeblich rassistisch beleidigt.

Zenit St. Petersburg widerspricht den Berichten jedoch und hat mit einem Statement reagiert: "Zenit ist sich bewusst, dass eine kleine Gruppe von Individuen ein Plakat entrollt hat mit der Aufschrift 'Danke Klubführung, dass ihr an unsere Tradition glaubt' und dass die Bedeutung dieses Statements in vielen Medien falsch dargestellt wurde und dass auf Basis dieser falschen Interpretationen falsche Schlüsse gezogen wurden, die nichts mit der Realität zu tun haben."

Weiter heißt es in dem Kommunique, dass Zenit "seit langer Zeit Anti-Rassismus-, Inklusions- und Gleichheitsinitiativen unterstützt und auch in der Gegenwart und Zukunft damit weitermachen wird".

Überdies legt sich der Klub mit den darüber berichtenden Medien an, die geschrieben hatten, Malcom könnte aufgrund des Vorfalls bereits im Winter wieder verkauft werden.

Zenit veröffentlichte zudem ein Video von der Einwechslung Malcoms und schrieb dazu: "54.078 Zuschauer applaudieren zusammen für unseren Neuzugang Malcom. Schaut es euch selbst an, statt euch auf die Erzählungen anderer zu verlassen."

Anzeige

Die Gruppe, die das Plakat angefertigt hatte, tritt unter dem Namen "Landskrona" auf. Der ultraorientierte Zusammenschluss ist für rassistisches Gedankengut bekannt.

2012 wurde eine Petition gestartet, um die Verpflichtung dunkelhäutiger Spieler zu stoppen.

» Schräger Vorfall: Dani Alves von Bienenschwarm attackiert

» Kaputter Königstransfer: Malcom beruhigt die Fans von Zenit

» Check unsere App, oder folge uns auf Instagram, Facebook und YouTube!

Anzeige