Real Madrid :Vertragspoker mit Bayern: Toni Kroos gab Uli Hoeneß Kontra

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"Herr Hoeneß kam damals zu mir und meinte, was mein Berater fordert, ist eine Frechheit", berichtet Kroos in seinem Podcast EINFACH MAL LUPPEN von einem Gespräch mit dem damaligen Präsidenten des Rekordmeisters.

Kroos gab Uli Hoeneß Kontra. "Das mag ihre Meinung sein. Aber das fordern wir und nicht mein Berater", blickt der deutsche Nationalspieler zurück auf den Sommer 2014, als Kroos' Arbeitspapier noch ein Jahr Gültigkeit besaß.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte jüngst erklärt, Kroos habe damals in die Riege der Topverdiener aufsteigen wollen. "Toni wollte genauso viel verdienen wie Götze. Götze kam aus Dortmund und gehörte mit zu den Topverdienern", so Rummenigge: "Toni war ein Eigengewächs und war ein Stück darunter angesiedelt."

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Kroos' Berater Struth dementiert allerdings. "Toni wäre kein Topverdiener bei Bayern geworden bei unserer Forderung und nicht unter den ersten Fünf gewesen. Es war eine marktgerechte Forderung", so der Spielervermittler.

Hintergrund


Struth berichtet zudem von einem hitzigen Gespräch mit dem damaligen Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer: "Wir haben ein super Verhältnis zu ihm. Aber es wurde am Telefon sehr emotional als wir angedeutet haben, was wir nach der WM vorhaben. Es war wie ein Kopf-an-Kopf am Telefon."

Letztendlich konnte sich der Rekordmeister mit Kroos nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Für 25 Millionen Euro wechselte er nach der Weltmeisterschaft 2014 an die Concha Espina, wo er mittlerweile unter anderem dreimal die Champions League gewonnen hat.