"Geldgieriger Piranha" :Vertragspoker mit David Alaba: Uli Hoeneß teilt gegen Berater aus

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Foto: FC Bayern München / imago images

Von den verantwortlichen Personen beim FC Bayern ist seit Monaten nichts anderes zu vernehmen. Der Duktus: David Alaba soll dem deutschen Rekordmeister unbedingt erhalten bleiben. Dies wird allerdings nicht zu jedem Preis geschehen.

Pini Zahavi, der zu den Verhandlungen gestoßen ist und Alaba-Vater George unterstützt, soll 25 Millionen Euro Jahresgehalt fordern. Für den deutschen Rekordmeister kommt eine derart hohe Entlohnung jedoch nicht infrage.

"David hat einen geldgierigen Piranha als Berater", schimpft Uli Hoeneß im DOPPELPASS bei SPORT1. "Der Vater, den ich eigentlich sehr mag, mit dem ich immer super Gespräche hatte, lässt sich von dem sehr beeinflussen." Zahavi verlange für sich ein Honorar "im zweistelligen Millionenbereich".

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Nach BILD-Angaben fordert Zahavi eine Summe in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Bayern und Alabas Entourage hatten sich das letzte Mal im Rahmen des Champions-League-Turniers in Lissabon ausgetauscht.

Hintergrund


"Es geht wirklich nur um Geld, er ist ja schon beim besten Verein der Welt, wo soll er noch hin? Ich bin der Meinung, er sollte sich nicht von außen beeinflussen lassen", so Hoeneß. Der FCB-Ehrenpräsident nennt es gleichzeitig einen "Super-GAU", sollte Zahavi sein Ziel, Alaba ablösefrei von den Bayern loszulösen, realisieren können.

"Das muss der FC Bayern unbedingt verhindern", sagt Hoeneß. Dem Vernehmen nach bietet der deutsche Branchenprimus aktuell elf Millionen Euro Grundgehalt, das durch Boni noch um bis zu sechs Millionen Euro ansteigen kann.