Bayer Leverkusen Völler emotional verabschiedet: "Es war wunderbar"

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Foto: AFP/SID/INA FASSBENDER

Der Anhang präsentierte vor dem Spiel gegen den SC Freiburg (2:1) am Samstag hinter dem Schriftzug "Danke Rudi" eine Auswahl von Völlers besten Sprüchen. 

Der 62-Jährige verlässt zur neuen Saison das operative Geschäft und wechselt als Mitglied in den Gesellschafterausschuss der Rheinländer. Der Weltmeister von 1990 und Publikumsliebling war seit 1994 - mit einer längeren Unterbrechung wegen seines DFB-Teamchef-Engagements - das Gesicht des Werksklubs.

"Heute ist der Tag, an dem ich euch allen danke sagen möchte. Allen, die unseren wunderbaren Verein und damit auch mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben", sagte Völler kurz vor Anpfiff über Mikrofon in Richtung der Fans.

Bayer Leverkusen

Die Zuschauer stimmten im Anschluss den Klassiker "Es gibt nur ein' Rudi Völler" an. Zu Völlers Sprüchen auf den Transparenten in der Leverkusener Nordkurve zählten unter anderem: "Im Endeffekt sind Regeln dazu da, gebrochen zu werden", "Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist", "Erzähl das doch deiner Klobrille".

Nach der Partie, in der Exequiel Palacios in der Nachspielzeit mit dem zweiten Leverkusener Treffer das passende Abschiedsgeschenk für Völler perfekt gemacht hatte, gab die Identifikationsfigur bei "Uffta Tätärä" den Vorsänger.

"Es war mein erstes Mal auf dem Zaun. In meiner Zeit gab es so etwas noch nicht. Ich wusste natürlich meinen Text nicht, aber ich hatte einen kleinen Souffleur, der hat mir alles ins Ohr gesagt", sagte Völler lachend und ergänzte: "Das Wichtigste ist, dass ich mich bei der Aktion nicht verletzt habe. Mit solchen akrobatischen Dingen sollte man in meinem Alter aufpassen. Es war wunderbar."