Von Barça zu ManCity :Ist das der wahre Grund für Bravos Abschied?

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Bei den Sky Blues ist der Südamerikaner zukünftig die Nummer eins. Beim FC Barcelona musste sich der Keeper den Job zwischen den Pfosten zwei Jahre mit Marc-Andre ter Stegen teilen.

Ter Stegen hütete den Kasten in Champions League und Pokal, Bravo in der Primera Division.

Finanziell lohnt sich der Deal für Bravo ebenfalls: Bei den Sky Blues soll Bravo nun statt drei Millionen Euro das Doppelte verdienen.

Hintergrund


Neben der Aussicht auf den klaren Nummer-Eins-Status, der Finanzen und der Zusammenarbeit mit Starcoach Pep Guardiola gab es aber offenbar vor allem einen Grund für Bravos Abschied: Marc-Andre ter Stegen.

Wie ein Freund von Bravo, der Torwarttrainer Julio Rodriguez, behauptet, war das Verhältnis zu dem Deutschen schlecht. Dies habe nicht nur Bravo gestört.

"Die schlechte Beziehung zwischen Bravo und Ter Stegen hat auch Barça gestört", sagte Rodriguez laut der Fachzeitung SPORT.

Das Fass zum Überlaufen brachte offenbar Ter Stegens Forderung nach dem Nummer-Eins-Status.

Bravo hat es nicht gepasst, dass der Deutsche vor dieser Spielzeit klargemacht hat, dass er den Verein verlassen wolle, wenn er nicht Stammkeeper werde.

"Es ist wichtig, dass die Teamkollegen loyal sind und sich gegenseitig unterstützen", kritisierte Rodriguez.

Als dann Guardiola bei Bravo anklopfte, war die Entscheidung des Keepers schnell gefallen.

"An diesem Punkt seiner Karriere mit 33 Jahren hat er sich entschlossen, lieber in allen Wettbewerben im Tor zu stehen.[…] Als Guardiola anrief, musste er nicht lange überlegen. "