Vor drei Jahren :Mats Hummels enthüllt Gespräche mit Manchester United

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Robert Lewandowski soll die Bosse des FC Bayern um seine Freigabe gebeten haben. Mats Hummels sieht dem drohenden Abgang des Stürmers entlassen entgegen.

"Wenn die Bosse sagen, dass er bleibt, bleibt er. Wenn die Bosse sagen, er will die neue ,Herausforderung‘, und wir gönnen sie ihm, dann schauen wir mal, was passiert", sagte der Verteidiger völlig entspannt in der SPORTBILD.

Generell zeigt Mats Hummels aber Verständnis für den Wunsch Robert Lewandowskis Bayern München verlassen und mal im Ausland spielen zu wollen.

"Ich hatte diese Gedanken auch, war unter anderem 2015 eng mit Manchester United im Austausch. Damals war ich kurz davor, ins Ausland zu gehen", verriet der Weltmeister von 2014.

Hintergrund


Und auch 2016 habe es für den Verteidiger "verschiedene Möglichkeiten" gegeben.

"Es wäre nicht richtig zu sagen, dass ich mich nicht damit beschäftigt habe. Das war schon interessant. Aber wir sind einfach nie zusammengekommen", erklärte der 29-Jährige weiter und stellte klar: "Ich muss aber auch nicht auf Teufel komm raus noch mal ins Ausland."

Mats Hummels unterschrieb beim deutschen Rekordmeister 2016 einen Vertrag bis 2021. Dortmund erhielt 35 Millionen Euro Ablöse.

Zuletzt hatten auch David Alaba, Jerome Boateng oder Thomas Müller ihre Wechselgedanken und den Wunsch noch einmal im Ausland spielen zu wollen öffentlich gemacht.

Hummels erwartet zudem vom neuen Bayern-Trainer Niko Kovac eine erfolgreiche Arbeit in München.

Vor dem Coach, der just mit Eintracht Frankfurt und nach einer "nach außen schwierigen Konstellation" den DFB-Pokal gewann, könne er nur den Hut ziehen.

"Deswegen denke ich, dass das bei uns auch so sein wird", ist sich der Abwehrchef sicher.

Dass Kovac im Vergleich zu Pep Guardiola, Carlo Ancelotti oder zuletzt Jupp Heynckes noch nicht viele Titel geholt hat, sei kein Problem.

Schließlich war es bei Borussia Dortmund und Jürgen Klopp auch keines. Daher geht Hummels fest davon aus, "dass das auch bei Jungs wie Thomas Müller oder Manuel Neuer nicht anders ist".

Und Hummels weiter: "Thomas wird nicht zu Niko Kovac gehen und ihm sagen: 'Pass mal auf, ich habe siebenmal die Meisterschaft gewonnen, ich weiß es besser.' Der Trainer ist der Chef einer Mannschaft."

Als Spieler wechselte Kovac 2001 zum damals frisch gebackenen Champions-League-Sieger Bayern, holte danach aber "nur" das Double 2003. Später wurde der heute 46-Jährige mit Red Bull Salzburg noch zweimal Meister in Österreich.