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Vorwürfe gegen Roter Stern:Manipulation? PSG-Kantersieg in der Königsklasse unter Verdacht

  • Fabian Biastoch Samstag, 13.10.2018

Es war ein leichtes für Paris Saint-Germain 6:1 in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad zu gewinnen. War es vielleicht zu leicht?

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Die Behörden ermitteln französischen Medienberichten zufolge wegen mutmaßlicher Spielverschiebung.

L’ÉQUIPE und AFP berichten, dass die französische Staatsanwaltschaft erste Vorermittlungen wegen des Verdachts des Wettbetrugs gegen einen ranghohen Vertreter der Serben eingeleitet hat.

Die UEFA wollte sich nicht dazu äußern, um die Untersuchungen nicht zu beeinträchtigen.

Konkret geht es um einen Funktionär von Roter Stern Belgrad, der fünf Millionen Euro auf eine Niederlage seines Vereins mit exakt fünf Toren gesetzt haben soll.

Damit dies nicht so auffällt, soll er die Wetten unterschiedlich platziert haben.

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Nach einem Tipp habe die UEFA laut der Berichte dann die französischen Behörden informiert.

Belgrad wies die Vorwürfe entschieden zurück. Die Anschuldigungen könnten "dem Ruf und dem Ansehen unseres Klubs großen Schaden zufügen", hieß es in lokalen Medien.

Daher fordere Roter Stern "die UEFA und die Behörden in Frankreich und Serbien dazu auf, den Zweifeln nachzugehen und die Wahrheit herauszufinden".

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Den Berichten aus Frankreich zufolge soll sich auch PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi mit dem serbischen Funktionär getroffen haben.

Die jedoch auch schon im Vorfeld weitläufig bekannte Dominanz der Franzosen lässt jedoch daran Zweifel aufkommen.

Paris Saint-Germain wies "jegliche direkte oder indirekte" Verstrickung "kategorisch" zurück.

Man habe verwundert die Ermittlungen und die Berichte darüber zur Kenntnis genommen, hieß es weiter.

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