Ex-Dortmunder :Warum ausgerechnet Portugal? Julian Weigl erklärt Benfica-Wechsel

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Rund 20 Millionen Euro hat Benfica Lissabon im Januar an Borussia Dortmund abgeführt und im Gegenzug das Spielrecht von Julian Weigl erhalten. In Deutschland hatte sich viele über die Entscheidung des fünffachen Nationalspielers gewundert.

"Ich hatte in Dortmund ja immer regelmäßig meine Einsätze. Aber dennoch hat sich dann der Wunsch breitgemacht, etwas anderes zu probieren", erläutert Weigl gegenüber der SPORT BILD. "Wir sind nicht nur Maschinen, die auf dem Platz stehen. Wir sind auch junge Menschen, die Wünsche und Träume haben."

Weigl und seine langjährige Freundin Sarah Richmond hatten sich im September dieses Jahres verheiratet. Es sei schon immer der Traum der beiden gewesen, das Abenteuer Ausland zu wagen, sagt Weigl: "Ich hatte einige Optionen. Bei Benfica hat das Bauchgefühl sofort gepasst."

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Streiken wollte Weigl nicht, nachdem ihm der BVB einen Wechsel zu Paris Saint-Germain, das sein Förderer Thomas Tuchel trainiert, untersagt hatte. Weigl ist insbesondere von den äußern Umständen, die sich ihm in Lissabon bieten, begeistert.

Hintergrund


"Manchmal fühlt es sich wie Urlaub an. Als Deutscher bist du so viel Sonne nicht gewohnt. Es ist eine neue Lebensqualität, wenn man an freien Tagen mal eben an den Strand gehen oder in der traumhaften Stadt durch die engen Gassen schlendern kann", berichtet Weigl.

Unter Benficas Trainer-Rückkehrer Jorge Jesus hat Weigl allerdings seine feste Stellung verloren. Im bisherigen Saisonverlauf hatte der 25-Jährige lediglich in zwei von neun Spielen in der Startelf gestanden.