Manchester United :Warum Cristiano Ronaldo nicht United-Kapitän wurde

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Foto: Paolo Bona / Shutterstock.com

Bei Manchester United reifte Cristiano Ronaldo zum absoluten Topspieler. Mit Blick auf seine Leistungen hatte er durchaus Anrecht auf den Kapitänsposten.

Eine Möglichkeit dazu hatte sich sogar geboten, doch Trainer Sir Alex Ferguson legte seinen Veto ein.

Der langjährige Mannschaftsführer Gary Neville sei nach einer schweren Verletzung 2006 zu Ferguson gegangen und habe ihm signalisiert, dass er sich nicht mehr gut genug fühle, um als Kapitän aufzutreten, erzählt Neville bei SKY SPORTS.

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Foto: Mitchell Gunn / Dreamstime.com

Der United-Kader war von denkbaren Kapitänen nur so gespickt. Neben Ronaldo standen Wayne Rooney, Ryan Giggs, Paul Scholes, Michael Carrick, Rio Ferdinand, Nemanja Vidic, Patrice Evra oder Edwin van der Sar im Kader.

Ferguson machte Neville allerdings unmissverständlich klar, dass er keinen Wechsel im Kapitänsamt vorsieht: "Er sagte: 'Du behältst die verdammte Binde, Junge!'" Ferguson fügte an, dass sich Neville mit Giggs abwechseln werde, hatte aber auch eine ausreichende Erklärung parat.

Hintergrund


"Du wirst dich mit Giggs abwechseln. Wenn ich die Binde Ronaldo gebe, wird Rooney ausrasten. Wenn ich sie aber Rooney gebe, wird Ronaldo ausrasten. Gebe ich sie Vidic, wird Ferdinand unglücklich sein", erläuterte Ferguson laut Neville.

Neville spielt in seiner Karriere für keinen anderen Verein als Manchester United. Der inzwischen 45-Jährige firmiert seit einem missglückten Trainerengagement beim FC Valencia nur noch als Besitzer des englischen Viertligisten Salford City.

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