Serie A :Warum der Gervinho-Wechsel am Deadline Day platzte

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Bis in den letzten Zügen wurde europaweit am Deadline Day verhandelt. Manche Deals gingen noch über die Bühne, andere scheiterten wiederum aus den unterschiedlichsten Gründen.

So wie der von Gervinho, der sich eigentlich dem katarischen Al Sadd Sports Club anschließen wollte.

Der Ivorer verfügt bei Parma Calcio noch über ein bis 2022 datiertes Arbeitsverhältnis, das erst im Oktober vergangenen Jahres verlängert wurde.

Trainer Roberto D'Aversa ging noch vor Schließung des Transferfensters davon aus, dass Gervinho den Klub verlassen wird.

"Gervinho ist nicht dabei, weil er bei den letzten drei Trainingseinheiten nicht zugegen war. Er hat auf einen Wechsel gedrängt, also glaube ich, dass er verkauft wurde", sagte D'Aversa am vergangenen Freitag.

Parma-Manager Alessandro Lucarelli bekrittelt hingegen Gervinhos Verhalten.

Man habe alles daran gesetzt, den Transfer zu realisieren. Der Klub hätte sich jedoch vom Spieler "auch ein besseres Verhalten erhofft, aber wir müssen nun eben die Situation so hinnehmen", sagte Lucarelli.

Inzwischen ist bekannt, dass erforderliche Unterlagen nicht fristgerecht eingereicht wurden, wie der katarische Verband bestätigt.

Laut eines Berichts von Gianluca Di Marzio sei der Transfer wegen weniger Minuten gescheitert.

Allerdings sollen die Parteien rechtliche Schritte eingeleitet haben, um den Transfer doch noch in Sack und Tüten zu bringen.

Gervinho, der in Parma zeitweise sogar als Kapitän auflief, kommt bisher auf ordentliche vier Tore und drei Vorlagen.