Paul Merson klärt auf :Warum Mesut Özil zum Problem im Vertragspoker mit Aubameyang wird

mesut ozil 2019 3
Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Der Vertrag von Pierre-Emerick Aubameyang beim FC Arsenal läuft 2021 aus. Für die Gunners heißt es daher: Verlängern oder für gutes Geld verkaufen.

Einen ablösefreien Abschied Aubameyangs in einem Jahr kann sich Arsenal nach drei Jahren ohne Champions-League-Teilnahme wirtschaftlich nicht leisten.

Ein Verkauf Aubas würde wohl rund 50 Millionen Euro in die Kassen spülen. Damit könnte Odsonne Edouard (22, Celtic Glasgow) als Nachfolger geholt werden. Am liebsten wäre Chefcoach Mikel Arteta aber eine Vertragsverlängerung mit Auba.

pierre emerick aubameyang 2019 004
Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Arsenal-Legende Paul Merson (52, neun Jahre bei den Gunners) kann Artetas Gedankengänge verstehen, hält  eine Vertragsverlängerung aber nicht für sehr wahrscheinlich. Auch wegen Mesut Özil bzw. dessen Gehaltscheck.

Hintergrund


"Es wäre eine große Katastrophe für Arsenal, wenn sie Aubameyang verlieren würden. Diese Entscheidung muss aber abgewogen werden", sagte der ehemalige englische Nationalspieler (21 Spiele) gegenüber SKY SPORTS.

"Werden sie ihm 300.000 Pfund pro Woche zahlen?", fragt sich Merson: "Ich habe immer gesagt, dass sie ein Problem haben werden, bis Mesut Ozil den Verein verlässt. Jeder andere Topspieler wird das Gehalt wollen, was er bekommt. Das ist ein großes Problem, aber nicht neu."

mesut ozil 2020 01 002
Foto: MDI / Shutterstock.com

Mesut Özil ist mit Abstand Topverdiener des FC Arsenal. Noch unter der Leitung von Ex-Chefcoach Arsene Wenger wurde der Vertrag des Deutschen bis 2021 verlängert. Mit einem kolportierten Jahresgehalt von 20 Millionen Euro.

Wengers Nachfolger Unai Emery setzte nur anfangs auf Özil, in der laufenden Saison saß der Mittelfeldregisseur meist auf der Ersatzbank oder gar der Tribüne.

Nach der Entlassung von Emery geht es für den Gelsenkirchener unter Mikel Arteta wieder bergauf. Der Spanier setzt Özil als zentralen Spielmacher in seinem 4-2-3-1-System ein und lobt diesen regelmäßig.

Folge uns auf Google News!
Hol dir unsere App!