Bayer Leverkusen :Wechsel zu Chelsea? Was Michael Ballack Kai Havertz rät

michael ballack dfb 2020
Foto: ph.FAB / Shutterstock.com

Im besten Fall ist Bayer Leverkusen noch bis zum 21. August in der Europa League aktiv. Dann steigt in Köln das Finale des Pokalwettbewerbs. Am Donnerstag (18.55 Uhr) muss der Werksklub im Rückspiel des Achtelfinales gegen die Glasgow Rangers aber erst mal das Viertelfinalticket buchen.

Je nachdem, wie lange die Leverkusener noch in der Europa League vertreten sind, muss sich der FC Chelsea im Werben um Kai Havertz gedulden. Die Bayer-Geschäftsführung hatte stets betont, Havertz zum einen nicht unter einer dreistelligen Millionensumme abzugeben – und zum anderen mit abschließenden Verhandlungen die Ergebnisse in der Europa League abwarten zu wollen.

"Er bringt alles mit, befindet sich aber noch in der Entwicklung. Für so einen Spieler ist es auch wichtig, Champions League zu spielen. Deshalb wäre ein Wechsel für ihn folgerichtig", ist Michael Ballack im SPORTBUZZER überzeugt davon, dass Havertz mit einem Chelsea-Wechsel die richtige Entscheidung treffen würde.

kai havertz 2019
Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com

Der ehemalige deutsche Nationalspieler spielte einst selbst vier Jahre für die Blues, bevor er 2010 unters Bayerkreuz zurückgekehrt war. Gleichzeitig warnt Ballack allerdings, dass die Erwartungshaltung bei einem Klub wie Chelsea größer sei als in Leverkusen.

Hintergrund


Trotz der Konkurrenz, die an der Stamford Bridge qualitativ freilich deutlich größer ausfällt als in Leverkusen, traut Ballack Havertz zu, eine zentrale Rolle einnehmen zu können: "Wer so viele Tore vorbereitet, Treffer erzielt und entscheidende Szenen einleitet, hat eine außergewöhnliche Qualität. Der Konkurrenzkampf wird härter sein als in Leverkusen, der Druck auch - fühlt er sich bereit dafür, dann sollte er diesen Schritt gehen."

Erledigt ist im Havertz-Poker allerdings noch nichts. "Wir haben bislang kein Angebot. Wir wissen vom Interesse von Vereinen, aber es gibt kein offizielles Angebot", sagte Sportdirektor Simon Rolfes vergangene Woche.

Folge uns auf Google News!
Hol dir unsere App!