FC Barcelona :Wegen Antoine Griezmann: Ex-Berater ätzt gegen Lionel Messi

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Antoine Griezmann bekommt seit seinem 120 Millionen Euro teuren Wechsel zum FC Barcelona im Sommer vergangenen Jahres sportlich keinen Fuß auf den Boden. Liegt das vor allem an Superstar Lionel Messi? Diese bisher exklusive Meinung vertritt Griezmanns Entdecker und Ex-Berater Eric Olhats.

"Antoine ist zu einem Klub gegangen, der große Schwierigkeiten hat und bei dem Messi alles im Blick hat. Er ist Kaiser und Monarch und er hat es nicht begrüßt, dass Antoine zu Barça gewechselt ist. Das hat er ihm auch zu verstehen gegeben. Sein Verhalten gegenüber Griezmann war schlimm", lautet Olhats' erster Haken gegenüber FRANCE FOOTBALL.

Der einstige Griezmann-Betreuer macht dies unter anderem an Messis zu dieser Thematik bisher nicht existierenden Wortbeiträgen fest."Ich habe Antoine oft sagen gehört, dass es kein Problem mit Messi gibt, aber nie andersherum. Es ist ein Terror-Regime. Entweder bist du für ihn oder du bist gegen ihn", poltert Olhats weiter.

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Die Schuld sucht der ehemalige Agent mitnichten beim amtierenden Fußball-Weltmeister, der stattdessen versuchen werde, auf dem Platz eine Lösung zu finden. "Er würde niemals mit jemandem aneinandergeraten. Das ist nicht sein Ding. Und das ist kein Mangel an Mut oder Persönlichkeit. Er ist ein Genussmensch. Er liebt Fußball und er will spielen", sagt Olhats.

Hintergrund


Griezmann kommt seit seinem Wechsel auf die magere Bilanz von 17 Toren in 57 Pflichtspielen. Bei Barça liegen derweil nicht nur aufgrund der sportlichen Situation, sondern insbesondere wegen der finanziellen Schieflage die Nerven blank. In Spanien wurde unlängst von einer bedrohlichen Situation berichtet. Barça stehe unmittelbar vor dem Bankrott, hieß es.

Olhats ist überzeugt, dass zumindest Griezmann der Turnaround gelingen wird. "Der Klub ist das Problem, nicht er", sagt der Ex-Berater, der noch mal in Richtung Messi ausholt: "Als er in der vergangenen Saison ankam, hat Messi nicht mit ihm geredet, nicht zu ihm abgespielt. Er hat dafür gesorgt, dass die Eingewöhnungszeit wie ein Trauma war. Es hat definitiv Spuren hinterlassen."