Borussia Dortmund :Wegen Bayern-Wechsel: Polizeieinsatz am Götze-Haus

Foto: mgilert / Shutterstock.com
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Immerhin 37 Millionen Euro investierte der FC Bayern im Sommer 2013 in das Spielrecht von Mario Götze – für damalige Verhältnisse eine Mega-Summe.

Anfeindungen für seinen Wechsel in die bayrische Landeshauptstadt musste der deutsche Nationalspieler zuhauf über sich ergehen lassen.

Diese kamen vorwiegend aus dem Lager von Borussia Dortmund, dem Klub, für den Götze zuvor jahrelang in der Jugend aktiv war.

"Ich hatte entschieden zu gehen, aber ich verstand die Konsequenzen nicht. Einige Wochen später stand die Polizei vor meinem Elternhaus, um uns zu schützen", schreibt Götze bei PLAYERS TRIBUNE.

Er selbst habe damit umgehen können, sein jüngerer Bruder (damals 14 Jahre alt) sei jedoch in der Schule "gestellt" worden.

"Die Leute sagten Dinge zu meiner Mutter. Meine Familie wurde im Internet bedroht. Das zu durchleben war unglaublich, besonders, weil das unser Zuhause war", lässt der gebürtige Memminger weiter durchblicken.

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Im Sommer zog es Götze schließlich in Richtung München, seine Familie musste aber in Dortmund wohnen bleiben:

"Das war die schwerste Zeit in unserem Leben." Nach drei durchwachsenen Jahren beim FC Bayern kam die emotionale BVB-Rückkehr.

Mit den Bayern wurde Götze dreimal Deutsche Meister und zweimal Pokalsieger. An der Isar hat er insbesondere von Pep Guardiola einiges mitnehmen können.

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"Es ist schwer für mich zu sagen, dass zu Bayern zu gehen ein Fehler war", erklärt Götze, "weil ich unglaublich viel von Pep über Fußball gelernt habe."

Mehr als die Vizemeisterschaft mit dem BVB war in der jüngst abgeschlossenen Saison nicht drin.

Nach langen Schwierigkeiten hievte sich zumindest Götze aus dem Tief, in dem er sich befand. Sieben Tore und ebenso viele Vorlagen lassen ihn auf eine solide Spielzeit zurückblicken.

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