FC Barcelona :Wegen Coutinho: Ex-Sportdirektor kritisiert Barcelona deutlich

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Nach einer starken ersten Halbserie im Trikot des FC Barcelona konnte Philippe Coutinho auch bedingt durch die fehlende Sommerpause aufgrund der WM 2018 nicht mehr bei den Katalanen überzeugen.

Im Sommer 2019 schoben die Blaugrana den 140-Mio-Einkauf an Bayern München ab. In der Bundesliga sollte der Südamerikaner seinen Marktwert nach durchwachsenen Monaten wieder steigern, so das Kalkül der Barça-Bosse.

Doch der Plan ging nicht auf: Philippe Coutinho glänzte zwar, aber nur phasenweise. Dass Bayern seine 120-Mio-Kaufoption zieht, scheint ausgeschlossen.

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Mittlerweile soll Barcelona bereit sein, Coutinho für 80 bis 100 Millionen Euro ziehen zu lassen. Robert Fernandez, seines Zeichens Ex-Sportdirektor der Katalanen, ist mit dem Handeln seiner Nachfolger Ramon Planes und Eric Abidal nicht einverstanden.

"Er ist ein ganz besonderer Spieler. Wenn es meine Entscheidung gewesen wäre, wäre Coutinho nie gegangen", sagte der Ex-Manager gegenüber GOAL.

Fernandez, der 2018 abgelöst wurde, weiter: "Ich kann nicht über finanzielle Dinge sprechen, aber auf dem Platz ist Coutinho ein großartiger Profi, er liebt es zu arbeiten. Wenn Spieler dieser Klasse auf der Bank sitzen, können sie vom Weg abkommen, und das ist weder für sie, noch den Verein gut."

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Philippe Coutinho müsse bei Barça nur seinen idealen Platz finden: " Barcelona ist anders als die anderen Vereine. Ballbesitz und eine gute Technik sind erforderlich. Coutinho hat eine außergewöhnliche Qualität. Er trifft oft, deshalb habe ich nie verstanden, warum er ausgeliehen wurde."

Man hätte mehr Geduld mit Coutinho haben müssen, kritisiert Robert Fernandez: "Er hätte niemals gehen dürfen."

Auch wenn Barça Coutinho verkaufen will, eine Chance könnte er doch noch erhalten. Der neue Chefcoach Quique Setien hat Coutinho jüngst gelobt, gemäß der Fachzeitung SPORT würde er gerne mit dem Südamerikaner zusammenarbeiten.