Manchester United :Cristiano Ronaldo war zum Abschuss freigegeben, enthüllt ein Ex-Kollege

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Foto: Paolo Bona / Shutterstock.com
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Mit damals 18 Jahren wechselte Cristiano Ronaldo von Sporting Lissabon zu Manchester United.

Bei BEINSPORTS verrät einer seiner damaligen Mitspieler, Darren Fletcher, dass Ronaldo im Training durch übertriebene und unnötige Dribblings viele zur "Weißglut" gebracht habe.

Dies nahm mit Walter Smith ein Ende. Der Schotte arbeitete unter Sir Alex Ferguson für kurze Zeit als Assistent – und handelte. "Walter Smith kam und entschied, dass es keine Fouls mehr im Training gibt. Und ich glaube, der einzige Anlass dafür war Ronaldo", führt Fletcher weiter aus.

Im Training herrschten fortan andere Gesetze. Bevor sich Ronaldo in seiner damals typischen Egomanie verlor, wurde er von seinen Teamkollegen teilweise rabiat gestoppt.

"Wenn Ronaldo seine Skills auspackte, den Ball nicht abgab und alle veräppeln wollte, foulten die Jungs ihn einfach", erzählt Fletcher.

In den ersten zwei Wochen habe Ronaldo die neue Foul-Regelung sichtlich zugesetzt, weiß Fletcher  zu berichten: "Er war wie Freiwild: Tretet ihn."

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Nach einigen Wochen habe Smiths Maßnahme allerdings schon Wirkung gezeigt.

Ronaldo habe dann angefangen, den Ball abzuspielen, bevor er von seinem Mitspielern umgetreten wurde.

Fletcher: "Plötzlich spielte er mit einem oder zwei Kontakten und lief sich in die Tiefe frei, plötzlich machte er Tore. [...] Das war der Beginn von Ronaldos Transformation."

Ronaldo, inzwischen 35-jährig, hat im weiteren Karriereverlauf bewiesen, dass er ein nahezu unnachahmlicher Torjäger ist. Für Sporting, ManUnited, Real Madrid und Juventus Turin erzielte er bisher 626 Pflichtspieltore.

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