FC Barcelona :Wegen Finanznot: Barça-Übergangspräsident hätte Lionel Messi verkauft

lionel messi cool
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In Anbetracht der Finanzot des FC Barcelona hätte Carles Tusquets in der Causa Lionel Messi klare Kante bezogen und den Superstar verkauft.

"Finanziell betrachtet hätte ich Messi verkauft. Es wäre wünschenswert gewesen mit Blick auf das Geld, das man erhalten und auch eingespart hätte", äußert sich der Übergangspräsident der Blaugrana beim katalanischen Radiosender RAC1.

Tatsächlich hätte Barça mit einem Verkaufsgesuch bei Messi wohl offene Türen eingerannt. Der Superstar hatte sich mit dem inzwischen zurückgetretenen Präsidenten Josep Bartomeu überworfen und soll den Entschluss gefasst haben, den Klub zu wechseln. Messi wollte eine Vereinbarung nutzen, die ihm einen Wechsel erlaubt hätte, er blieb aber dann doch, weil er einen Gerichtsprozess vermeiden wollte, nachdem Bartomeu die Freigabe verweigerte.

Hintergrund


Tusquets fügt weiter an, dass die wirtschaftliche Lage des Klubs "besorgniserregend, sehr schlecht, aber mit Hoffnung" sei. Barça sei laut Tusquets' Ausführungen nicht in der Lage, den Spielern im Januar die vertraglich fixierten Löhne zu bezahlen, was allerdings nicht gravierend sei.

Der Verein hatte sich vor Kurzem mit seinem Personal auf einen erneuten Gehaltsverzicht verständigt. "Die Spieler erhalten im Januar und Juli zwei dicke Gehaltsschecks. Dies wurde nun ebenso aufgeschoben wie die Titelprämien", so Tusquets.