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Inter Mailand :Wegen Mauro Icardi: Inter-Boss Marotta sauer auf Ex-Klub Juventus

  • Fussballeuropa Redaktion Dienstag, 19.02.2019

Zwischen Inter Mailand und Juventus Turin herrscht dicke Luft. Es geht um Äußerungen über Mauro Icardi.

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Mauro Icardi bestimmt die Schlagzeilen in der italienischen Sportpresse. Dem Entzug des Kapitänsamts folgte die Weigerung in der Europa League anzutreten.

Danach waren beide Parteien bemüht, den Ärger unter den Teppich kehren. Offiziell fehlte Icardi in der Serie A gegen seinen Ex-Verein Sampdoria Genua wegen einer Verletzung.

Während sich Icardis Beraterin und Frau Wanda im italienischen TV tränenreich über die vergangenen Tage äußerte, meldete sich Juventus-Sportdirektor Fabio Paratici zu Wort.

Zwar sei man an Mauro Icardi durchaus interessiert, so der 46-Jährige: "Wir haben aber zuletzt keinen Kontakt zu Frau Icardi gehabt."

Man habe aber "darauf aufmerksam gemacht, dass Juve Interesse hätte, wenn Icardi den Verein wechseln würde."

Diese Worte kommen bei Paraticis Ex-Vorgesetztem Beppe Marotta, der mittlerweile bei Inter Mailand arbeitet, gar nicht gut an.

"Was Paratici gesagt hat, war unangemessen", polterte Marotta gegenüber RAI.

Der Manager der Nerazzurri hat Mauro Icardi unteressen das Vertrauen ausgesprochen - zumindest sportlich.

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"Wir glauben, dass er ein großartiger Spieler ist, der für Inter Gutes geleistet hat", so der Sportdirektor.

Dann machte der ehemalige Juve-Manager eine Ansage: "Wir werden Icardi nicht verkaufen."

Auch Präsident Steven Zhang wandte sich deutlich in Richtung Bianconeri. "In diesem Fall besteht keine Chance, dass Icardi zu Juventus geht", so der Chinese.

Man verhandele mit Mauro Icardi über eine Vertragsverlängerung. Allerdings betonte Zhang auch, dass die Gruppe über jedem einzelnen stehe.

Der Vertrag von Mauro Icardi bei Inter Mailand ist noch bis 2021 gültig.

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