Weltmeisterschaft 2018 :Marco Reus nur Ersatz gegen Mexiko - Jogi Löw wusste es schon früh

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Mit dem Auftakt gegen die Mittelamerikaner wollte der amtierende Weltmeister eigentlich ein Zeichen setzen, bekräftigte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff einen Tag nach der Auftaktpleite.

Dass es nicht funktioniert hat, sei "auch ein Zeichen", so der Ex-Profi, der auch das Trainerteam um Joachim Löw in die Pflicht nahm:

"Wenn sich Muster wiederholen, muss man tiefer gehen. Die Trainer müssen beantworten, wie sie das lösen wollen."

Der Bundestrainer selbst hatte bereits angekündigt, nicht alles über den Haufen werfen zu wollen, wohl aber Korrekturen vorzunehmen.

Hintergrund


Dabei drängt sich Marco Reus automatisch auf. Der Mittefeldspieler belebte die Partie nach seiner Einwechselung und schnell wurde gemäkelt, warum er denn nicht von Beginn an ran durfte.

"Ich wusste es schon im Trainingslager. Weil wir davon ausgehen, dass das Turnier sehr lang wird", erklärte Reus zu seiner Nichtaufstellung in der Startelf.

Nichtsdestotrotz sei er enttäuscht, nicht in der Startelf gestanden zu haben. "Wer das nicht ist, der ist fehl am Platz", betonte der Dortmunder.

Nun könnte Reus gegen Schweden zum Hoffnungsträger werden.

Denn ein Sieg gegen die Skandinavier ist nach den 1:0-Erfolg gegen Südkorea Pflicht, damit der Weltmeister nicht schon in der Vorrunde aus dem Turnier ausscheidet.