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Weltmeisterschaft 2018:Nach Lopetegui-Rauswurf: Spanien stellt Nachfolger in Windeseile vor

  • Fussballeuropa Redaktion Mittwoch, 13.06.2018

Der spanische Fußballverband hat in Windeseile einen Nachfolger für den entlassenen Nationaltrainer Julen Lopetegui gefunden.

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Am Dienstag platzte die Bombe: Julen Lopetegui verlässt die spanische Nationalmannschaft trotz jüngster Vertragsverlängerung bis 2020 und wechselt dank einer Ausstiegsklausel zu Real Madrid.

Verbandspräsident Luis Rubiales war von dem Wechsel überrascht, die Königlichen hatten mit Lopetegui hinter seinem Rücken verhandelt und den Verband erst Minuten vor der Bekanntgabe des Deals informiert.

Am Mittwoch schmiss der neue Boss Lopetegui daraufhin mit sofortiger Wirkung raus. Zwei Tage vor dem Start in die WM stand die Furia Roja ohne Cheftrainer da.

Wenige Stunden machte der RFEF Nägel mit Köpfen. Sportdirektor Fernando Hierro wurde zum Interimscoach für die Weltmeisterschaft 2018 ernannt.

Hierro war einst Führungsspieler bei Real Madrid, für die Seleccion machte er 89 Länderspiele.

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Als Cheftrainer machte er bisher nur bei Real Oviedo Erfahrungen, in der Saison 2016/2017 erfüllte er die Erwartungen aber nicht.

Im November 2017 wurde Hierro erneut zum Sportdirektor des spanischen Fußballverbandes ernannt, zum zweiten Mal nach 2007.

Am Mittwoch trainierte Hierro erstmals mit der Seleccion. Am Freitag steigt sein Debüt mit dem Kracher gegen Portugal.

Unterdessen kommt heraus, dass es nach der Bekanntgabe von Lopeteguis Wechsel zu Real zum Streit zwischen dem Coach und Sportdirektor Hierro kam.

Der TV-Sender Telecinco fing Bilder aus dem Trainingscamp der Furia Roja in Krasnodar ein, auf denen Hierro und Lopetegui wild gestikulierend stritten.

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