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Weltmeisterschaft 2018:Nach Selecao-Aus: Häme für Neymar - Rache an Brasilien-Sender

  • Fussballeuropa Redaktion Montag, 09.07.2018

Ex-Nationalstürmer Lukas Podolski hat nach dem Aus der brasilianischen Nationalmannschaft bei der WM auf die Provokation eines brasilianischen Senders reagiert. Neymar bekam eine hämische Botschaft aus Mexiko.

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Das Vorrunden-Aus von Weltmeister Deutschland als Tabellenletzter hinter Schweden, Mexiko und Südkorea hatte der brasilianische TV-Sender Fox Sports Brasil hämisch gefeiert.

Ein Tweet mit schallendem Gelächter ging durch das Netz, sammelte über 250.000 Likes und 146.000 Kommentare.

Nun fällt dem Sender die Schadenfreude auf die Füße. Nach dem Aus der Selecao gegen Belgien im Viertelfinale reagierte unter anderem Lukas Podolski.

Der Weltmeister von 2014 setzte einen grüblerischen Emoji ab. Auch das ZDF meldete sich zu Wort.

Der deutsche Sender fragte, ob die Farben Schwarz, Rot und Gold den Brasilianern nicht liegen würden.

Oliver Kahn übt deutliche Kritik an Toni Kroos und Co.

Eine dezente Erinnerung an das 1:7 aus dem Halbfinale 2014 und die jetzige Pleite gegen Belgien, schließlich haben die Roten Teufel dieselben Landesfarben wie Deutschland.

Auch von mexikanischer Seite gab es Hohn nach dem Aus der Selecao, vor allem in Richtung Neymar.

Mexikos Kapitän Andres Guardado schrieb bei INSTAGRAM in Richtung der Brasilianer und Neymar: "Und wer fährt jetzt nach Hause?"

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Hintergrund: Neymar hatte nach dem gewonnenen Achtelfinale der Südamerikaner gegen Mexiko gestichelt.

"Sie haben schon vor dem Spiel zu viel gemeckert. Jetzt fahren sie nach Hause", so Neymar nach dem 2:0-Sieg. Nun folgte der Konter von Guardado.

Neymar muss sich auch von einem Ex-Coach Worte anhören, die ihm wohl nicht gefallen werden: Luiz Felipe Scolari.

Der Weltmeistermacher von 2002, vor vier Jahren brasilianischer Nationaltrainer bei der verpatzten Heim-WM, kann sich nicht vorstellen, dass Neymar der beste brasilianische Spieler der Geschichte wird.

"In Brasilien wissen wir, wer Neymar ist und wer Pele ist", sagte der 69-Jährige gegenüber EL MUNDO.

"Ein Spieler kann sehr gut sein, sogar spektakulär, aber er wird nie wie Pele sein, weil er keinen Erben hat. Niemand wird ihm jemals gleichkommen."

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