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Wie bei Bayern :Xherdan Shaqiri will sich in Liverpooler Herzen spielen

  • Fabian Biastoch Montag, 05.11.2018

Xherdan Shaqiri spielt seit dem Sommer für den FC Liverpool. Dort will er sich in die Herzen der Fans spielen. In der Champions League muss er jedoch erst einmal passen – aus politischen Gründen.

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Xherdan Shaqiri zieht ein positives Fazit seiner ersten Monate beim FC Liverpool.

"Ich denke, ich bin angekommen und zeige derzeit meine beste Form. Es ist immer wichtig, dass man gut spielt, wenn man bei einem neuen Verein ist. Und dass man Spiele gewinnt, genau das haben wir gemacht", erklärte der 27-Jährige im MIRROR seine ersten Monate bei seinem neuen Verein.

In der vergangenen Saison musste Xherdan Shaqiri noch mit Stoke City aus der Premier League absteigen.

Eine "schlechte Erfahrung", wie der Mittelfeldspieler offen zugibt. "Ich hoffe, dass sie schnell wiederkommen können", denkt er noch immer an seinen Ex-Verein.

Trotz der Abstiegswunden, habe er schon einmal in seiner Karriere die Champions League gewonnen.

"Ich denke, das verdient Respekt", stellte der Schweizer klar, der mit dem FC Bayern neben der Königsklasse auch dreimal die Meisterschaft und zweimal den DFB-Pokal gewann.

"Wenn ich zurück nach München gehe, zeigen mir die Fans, dass ich geliebt werde. Ich möchte, dass das hier auch so ist. Warum nicht ein zweites Mal?"

Nach seiner Zeit in München, bei einer "der größten Vereine der Welt", spielt er nun wieder für einen der "größten Klubs", so Shaqiri: "Ich spüre keinen Druck im Liverpool-Trikot."

In der Champions League wird der Schweizer mit albanischen Wurzeln unterdessen nicht auflaufen.

"Wir haben die Spekulationen gelesen, was passieren könnte, wenn Shaqiri in Belgrad aufläuft. Auch wenn wir keine Ahnung haben, was tatsächlich passieren würde, wollen wir uns dort auf den Fußball und nichts anderes konzentrieren", erklärte Trainer Jürgen Klopp den Verzicht auf sein Muskelpaket.

Hintergrund ist der Doppeladler-Jubel von Shaqiri und seinen Nationalmannschaftskollegen Granit Xhaka und Stephan Lichtsteiner im Spiel gegen Serbien bei der WM in Russland. Serbische Fans empfanden dies als Provokation.

Shaqiri steht noch bis 2023 beim FC Liverpool unter Vertrag, hat dem Vernehmen nach aber auch mindestens ein Angebot aus Spanien auf dem Tisch.

Real Betis soll Interesse haben. Klopp soll im Gegenzug Iker Muniain von Atheltic Bilbao als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben.

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