"Weltweit die Nummer 1" :Bayern-Boss Rummenigge: "Die Transferausgaben haben sich halbiert"

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Für Karl-Heinz Rummenigge ist der FC Bayern der beste Klub der Welt. "Wir sind jetzt in allen Bereichen weltweit die Nummer 1, und diese Position wollen wir verteidigen und ausbauen", sagt der Vorstandsboss im Gespräch mit dem vereinseigenen Magazin 51.

Die momentan laufende Saison schließt der FCB ebenfalls mit den Bestplatzierungen ab. In der Bundesliga führt der ewige Meister die Tabelle an. Ebenso erreichten die Münchner Fußballer ohne große Mühe das Achtelfinale der Champions League. Aber: Wie alle anderen Klubs bleiben auch die übermächtigen Bayern nicht von der Corona-Pandemie verschont.

"Der wirtschaftliche Schaden ist bei den größeren Klubs schwerwiegender, weil sie höhere laufende Kosten haben", sagt Rummenigge. "Es gibt zum Beispiel noch keine Korrektur in der Gehaltsstruktur bei den Spitzenspielern. Wer ins oberste Regal greift, muss weiterhin in Kauf nehmen, viel auszugeben."

Im Geschäftsjahr 2019/20 verzeichnete der FC Bayern einen Umsatzrückgang von rund 60 Millionen Euro, was vor allen Dingen mit den seit März fehlenden Zuschauereinnahmen zusammenhängt. Rummenigge kann den Corona-Umständen aber euch etwas Positives abgewinnen.

Hintergrund


"Die Transferausgaben haben sich halbiert"

Absurde Summen auf dem Transfermarkt sehe man aktuell nicht und der Bayern-Boss zweifle daran, "ob die Beträge irgendwann mal wieder solche Dimensionen erreichen".

Die Transferausgaben hätten sich "im Vergleich zu den Vorjahren halbiert", so der Bayern-Chef, der zudem über sein baldiges Ende als Vorstandsvorsitzender erklärt: "Wenn ich im Dezember meinen letzten Arbeitstag haben werde, hoffe ich, dass ich zur Tür hinausgehe und die Leute sagen, dass da einer über die Jahre mehr richtig als falsch gemacht hat."