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Keine Corona-Regierungshilfe :Wie Liverpool: Auch Spurs rudern nach Widerstand zurück

jose mourinho 2017 25
Foto: mr3002 / Shutterstock.com
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Auf den englischen Topklub Tottenham Hotspur regnete teils harsche Kritik nieder, als dieser bekanntgab, im Zuge der Coronakrise staatliche Gelder in Anspruch nehmen zu wollen.

Nach erneuter interner Beratung sind die Spurs mittlerweile von ihrem Vorhaben abgerückt.

Statt die Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken werden lediglich Gehaltskürzungen beim Vorstand vorgenommen, teilt der Nordlondoner Klub offiziell mit. Alle nicht spielenden Mitarbeiter erhalten von April bis Mai ihr volles Gehalt.

Die Spurs wollten sich im Zuge der Corona-Pandemie an staatlichen Leistungen bedienen und ein Programm der Regierung zur Rettung von Arbeitsplätzen (CJRS) nutzen, bei dem 80 Prozent der Löhne vom Staat übernommen werden.

"In der Tat haben wir Widerstand von Fans gegen andere Premier League-Klubs gesehen, die ebenfalls Zugang zum CJRS haben.

Angesichts der Stimmung der Befürworter in Bezug auf das System ist es jetzt nicht unsere Absicht, das derzeitige CJRS zu nutzen, das bis Ende Mai läuft", heißt es in einem offiziellen Statement.

Zuletzt hatte bereits der FC Liverpool einen Shitstorm abbekommen. Die Reds wollten ebenfalls vom CJRS-Programm partizipieren, stoppten die geplante Maßnahme nach Unmutsbekundungen der Fans und ehemaligen Mitspielern aber.

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