FC Barcelona :Wie Ronald Koeman über seine Barça-Klausel denkt

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Als Cheftrainer durfte Ronald Koeman den FC Barcelona bisher nicht beaufsichtigen. Unter seinem Landsmann Louis van Gaal war er eineinhalb Jahre Assistenztrainer (1998-1999).

Dass Barça für Koeman eine Herzensangelegenheit ist, wissen sie beim niederländischen Fußball-Verband, weshalb auch die Vereinbarung besteht, dass er trotz Vertrag bis Ende 2022 per Klausel vorzeitig nach Barcelona abwandern kann.

"Die Enthüllung war ein bisschen unglücklich von Nico-Jan (Hoogma, Sportdirektor; Anm. d. Red.)", sagt Koeman bei FOX SPORTS, als er auf seine Ausstiegsmöglichkeit angesprochen wird.

"Es hätte nicht passieren dürfen und wir haben darüber gesprochen. Sie nähren ein Gerücht, das nicht interessant ist."

Im Zuge dessen sei Koeman von Hoogmas Äußerungen überrascht gewesen, weil er eigentlich anstrebte, die Klausel geheimzuhalten.

Ein vorzeitiges Niederlegen seiner Aufgabe als Bondscoach ist vorerst sowieso nicht möglich, die Klausel gelte erst nach der Europameisterschaft im kommenden Sommer und ausschließlich für den FC Barcelona, macht Koeman klar.

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"Ich gehe jetzt nicht. Das ist hundertprozentig sicher. Meiner Meinung nach tritt man als Nationaltrainer immer für zwei Jahre an", merkt der 56 zu seiner Zukunft an.

"Nach der Europameisterschaft wird es eine Auswertung geben und vielleicht sagt der KNVB: 'Wir haben uns beim Turnier so schlecht geschlagen, wir werden nicht weitermachen'. Dann werden wir nicht weitermachen."

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