Wirbel im Pokal :Nach Video-Eklat: Mats Hummels geigt Leipzigs Sportdirektor die Meinung

mats hummels fc bayern
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Ralf Rangnick wollte dem Unparteiischen mit seinem Handy und seinem "Videobeweis" von einem Elfmeter in der Szene zwischen Arturo Vidal und Emil Forsberg überzeugen.

Statt Elfmeter gab es einen Freistoß. Laut ARD blieb es nicht bei der Rudelbildung zwischen Schiedsrichter Felix Zwayer, Münchener Spielern und einigen RB-Akteuren. Mats Hummels und Leipzigs Sportdirektor diskutieren auch im Kabinengang heftig weiter.

Hummels sagte nach dem Spiel bei SKY: "Es geht nicht, dass er mit dem Handy zum Schiedsrichter geht, um ihm Szenen zu zeigen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das erlaubt oder gewollt ist"

Der Nationalverteidiger weiter: "Sonst haben die Schiedsrichter demnächst in der Halbzeit nur noch Verantwortliche um die Ohren, die ihnen Szenen zeigen wollen."

Er habe Herrn Rangnick gesagt, berichtet Hummels weiter, "dass er das nicht nötig hat und das es unsportlich ist. Es war relativ sachlich von meiner Seite aus. Es gab dann ja auch nicht für mich ein Innenraumverbot."

Hintergrund


Letztlich gab es nach der Pause doch noch einen Strafstoß für RB Leipzig, nachdem Jerome Boateng Yussuf Poulsen gefoult hatte.

Eine ebenso fragwürdige Entscheidung, wie Hummels klarstellte: "Den Elfmeter, den es dann gab, das habe ich Herrn Zwayer auch gesagt, der war die Königin der Konzessionsentscheidungen."

Bayern hat dann am Ende doch noch mit 5:4 im Elfmeterschießen gewinnen können und zog ins Achtelfinale des DFB-Pokals eins – wo es dann auch einen Videoassistenten geben wird. In den ersten Runden hingegen nicht.