Verband reagiert auf Vorwürfe :Wirbel um Messi-Wahl: FIFA meldet sich nach Vorwürfen zu Wort

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Am vergangenen Montag krönte sich Lionel Messi zum sechsten Mal zum Weltfußballer. Der Argentinier verwies Virgil van Dijk und Cristiano Ronaldo auf die Plätze.

Nach der Wahl meldeten sich unzufriedene Parteien zu Wort, machten der FIFA Vorwürfe im Zusammenhang mit der Stimmabgabe.

Der ägyptische Fußballverband beschwerte sich, dass seine Stimmen nicht gewertet wurden. Nun reagierte die FIFA.

"Bei der Überwachung der vom ägyptischen Fußballverband (EFA) am 15. August abgegebenen Stimmen wurde festgestellt, dass die Unterschriften auf den Stimmformularen in Großbuchstaben schrieben waren und daher nicht gültig. Die Abstimmungsformulare wurden auch nicht vom Generalsekretär unterzeichnet, was zwingend erforderlich ist", teilte der Verband mit.

Man habe den Präsidenten des ägyptischen Fußballverbands wegen des Problems kontaktiert, dennoch sei keine rechtzeitige Antwort für die Stimmenauszählung eingegangen, weist die FIFA die Schuld von sich.

Der zweite Fall, der für Wirbel sorgte: Nicaraguas Kapitän Juan Barrera behauptete, er habe keine Stimme abgegeben, obwohl sein Name im offiziellen Dokument der FIFA gelistet ist.

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Das Ergebnis von Berreras vermeintlicher Wahl zum Weltfußballer: Lionel Messi, Sadio Mane und Cristiano Ronaldo. Laut Barrera hat er aber gar nicht gewählt.

Doch auch hier erkennt die FIFA keinen Fehler, sondern verweist auf die vom Fußballverband Nicaraguas eingereichten Dokumente.

"Wir haben die vom nicaraguanischen Verband eingereichten Abstimmungsunterlagen geprüft. Alle Unterlagen sind mit dem offiziellen Stempel des nicaraguanischen Verbandes versehen und bestätigt", so der Weltverband.

"Nach dem Vergleich mit den vom Verband eingereichten und von uns auf FIFA.com veröffentlichten Abstimmungsbögen […] bestätigen wir, dass der Spieler die richtigen Abstimmungen unterzeichnet hat."

Die FIFA spielt den Ball nun zum nationalen Verband: "Wir bitten den nicaraguanischen Fußballverband, diese Angelegenheit zu untersuchen."

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