Karanka und Vives schalten sich ein :Wird Real Madrid bevorzugt? Die Diskussion geht weiter

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Foto: Brais Seara / Shutterstock.com

Wirbel um strittige Szenen, die zugunsten von Real Madrid ausgelegt werden. Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu beklagte sich unter anderem, erklärte spätestens seit dem Re-Start bevorzuge der Videobeweis nur eine Mannschaft. Wen er meint, ist klar: Real Madrid.

Auch Real Sociedads Mikel Merino und Iker Muniain von Athletic Bilbao beschwerten sich nach den knappen Pleiten gegen die Königlichen über Ungerechtigkeit.

Aitor Karanka: "Wenn Real Madrid gewinnt, wird immer über die Schiedsrichter gesprochen"

Ex-Real-Verteidiger und Assistenzcoach Aitor Karanka kann keine Bevorzugung des Rekordmeisters erkennen. "Ich denke, es war schon oft die gleiche Geschichte. Wenn Real Madrid gewinnt, wird immer über die Schiedsrichter gesprochen", so der Ex-Co von Jose Mourinho (2010 bis 2013).

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Foto: Natursports / Shutterstock.com

Man solle doch lieber über die "ungeschlagenen Spiele" und darüber sprechen, "dass sie viel konstanter sind als jedes andere Team in der Liga." Dies sei auch "der Grund, warum sie dort stehen."

Die Erfolgsserie hat laut Karanka viel mit Zinedine Zidane zu tun. Der Franzose habe Spieler wie Sergio Ramos, Benzema oder Courtois wieder zurück zur Topform geführt.

Hintergrund


Beim FC Barcelona gibt es indes scheinbar noch Redebedarf über die strittigen Szenen der vergangenen Wochen. Sprecher Josep Vives erklärt: "Barcelona war einer der Klubs, die den Videobeweis wollten, aber es gibt keine Fairness, ein Team hat stark davon profitiert."

Die Technologie an sich wäre nicht zu bestanden, so Vives. "Aber die Anwendung einiger Regeln muss verbessert werden. Die Entscheidungen werden unterschiedlich ausgelegt."

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