Projekt Espai Barça :Wirtschaftsexperte spricht Warnung an FC Barcelona aus

fc barcelona team 2019 03 02
Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com

Ab Juni kommenden Jahres will der strauchelnde Spitzenklub FC Barcelona das Projekt Espai Barça starten, das die Umgestaltung und Modernisierung des Camp Nou umfasst. Die Realisierung wird jedoch nur durch die Unterstützung des Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs ermöglicht.

"Der Klub nutzt die 30-jährigen Schulden für das Espai Barça, um dessen Endkosten eindeutig in die Höhe zu treiben, um die Löhne für dieses Jahr zu bezahlen. Und Goldman Sachs ist damit einverstanden, denn es verlangt Zinsen zwischen 3 und 4%. Und wenn Barcelona sie nicht zahlt, wird Goldman anklopfen", warnt Ciria gegenüber der Nachrichtenagentur EFE.

Die Frage stelle sich vielmehr, wie die Nichtzahlung der Schulden ausgeführt werde. "Mit dem Vermögen des Klubs? Mit dem Stadion?", fragt Ciria, der anfügt: "Wenn es einen Kredit von einer Investmentbank gibt, sind die Klauseln viel strenger als die einer traditionellen Bank."

Dass Barça hoch verschuldet sei, ist dem Experten zufolge mitnichten auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Dies sei eine Lüge des Präsidenten Josep Maria Bartomeu.

Hintergrund


Nach dem Seitenhieb gegen Manger Bartomeu rät Ciria tunlichst davon ab, eine geldliche Vereinbarung mit Goldman Sachs einzugehen.

"Goldman Sachs ist nicht dafür bekannt, Geld zu verleihen, sondern dafür, in Unternehmen einzusteigen, um dann später durch den Weiterverkauf der gekauften Aktien aus ihnen auszusteigen", sagt Ciria, für den der Grund auf der Hand liege: Aufgrund der hohen Schulden bei nationalen Institutionen musste Barça diesen Weg gehen.

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