FC Barcelona :Wut über Suarez-Abgang: Koeman zeigt Verständnis für Messi

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Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Allzu lange ist es noch nicht her, dass sich Lionel Messi auf seinem Instagram-Profil mit einer emotionalen Botschaft von seinem Kumpel Luis Suarez verabschiedet hatte, der den FC Barcelona in Richtung Atletico Madrid verlassen hatte.

"Wenn du jemanden in der Umkleidekabine hast, mit dessen Frau und Kinder du auch außerhalb des Fußballs abhängst, dann macht eine solche Reaktion Sinn", äußert Barça-Trainer Ronald Koeman laut NOS Verständnis für Messis Reaktion.

Koeman hatte dies auch gegenüber Messi so artikuliert. "Ich verstehe, dass du enttäuscht bist und es für dich eine Schande ist, aber es war eine Entscheidung des Vereins", zitiert sich Koeman selbst.

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Der Niederländer wiederholt nochmals, dass er sich nicht dagegen gesperrt hatte, weiterhin mit Suarez zusammenzuarbeiten, dieser aber wohl auf wenig Spielzeit gekommen wäre. Verkracht hätten sich die beiden ebenfalls nicht, betont Koeman.

Hintergrund


Die Causa Messi war ebenfalls Thema. Der Superstar versuchte, in diesem Sommer seinen Abschied zu erwirken. Am Ende verzichtete er allerdings darauf, rechtliche Schritte gegen seinen Herzensklub einzuleiten und blieb.

"Nachdem ich hier als Trainer unterschrieben hatte, habe ich sofort Kontakt zu Leo aufgenommen", so Koeman. "Ich ging zu ihm nach Hause und sprach mit ihm über seine Zukunft. Er war sich über seine Unzufriedenheit mit dem Klub im Klaren." Letztendlich habe La Pulga nach Bekanntwerden seines Verbleibs die richtige Reaktion gezeigt.

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Luis Suarez: "Die Art und Weise hat am meisten geschmerzt"

Luis Suarez beklagt indes die Art und Weise seines Abschieds. "Ich war sechs Jahre lang in Barcelona, es hätte andere Wege gegeben, mit mir zu reden und mir zu erzählen, dass der Klub etwas Neues plant", so der uruguayische Nationalspieler am Rande des Länderspiels gegen Chile (2:1).

Der Südamerikaner weiter: "Die Art und Weise war nicht gut. Das hat auch Leo gestört. Er weiß, was wir durchgemacht haben und wie schlecht es uns gegangen ist."

Dass Messi ihn öffentlich unterstützt hat, wundert Suarez nicht. "Dafür kenne ich ihn zu gut", betont der 33-Jährige: "Ich wusste, welchen Schmerz er verspürt hat. Die Art und Weise und das Gefühl, dass sie mich rausgeschmissen haben, das hat am meisten geschmerzt."

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