:Xavi's Achillessehne macht weiterhin Probleme

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Als Xavi Anfang November den Platz beim Champions-League-Spiel in Kopenhagen betrat, bekam er es mit der Angst zu tun: das Geläuf war hart und trocken. Bereits da ahnte der Strippenzieher im Mittelfeld des FC Barcelona, dass er nach dem Spiel große Schmerzen haben wird. Gegenüber der Financial Times Deutschland sagte Xavi: "Es gab Partien, da wollte ich mich am liebsten nach 20 Minuten auswechseln lassen." Der Fußball-Superstar leidet seit dem WM-Sommer an einer chronischen Entzündung beider Achillessehnen. Dem gerade einmal 30 Jahre alten genialen Spielmacher droht jetzt schon das Ende seiner Zeit als dominierender Fußballer.

Probleme nach der WM in Südafrika

Xavi hatte bereits nach der WM deutlich zurückgesteckt, da bei Reizungen der Achillessehne meist nur die drastische Reduzierung der Belastung hilft. Er wurde bei acht seiner elf Liga-Einsätze für Barca ausgewechselt und kam sechs Mal gar nicht zum Einsatz. Mit Ibrahim Afellay vom PSV Eindhoven kommt zur Winterpause ein neuer Spieler. Er soll Xavi weitere Pausen verschaffen. Sollte Xavi auch in Zukunft nicht mehr wie gewohnt zum Zuge kommen, müssen sich Barca wie auch die spanische Nationalmannschaft umstellen müssen. Spaniens Trainer Vicente del Bosque sagte: "einen zweiten Xavi zu backen ist unmöglich."

Hintergrund


Belastung der vergangenen Jahre hinterlässt Spuren

In den vergangen vier Jahren hat Xavi 265 Pflichtspiele bestritten. Diese hohe Belastung hat körperliche Spuren hinterlassen. Ans Aufhören denkt der Barca Star aber noch lange nicht und erklärte, dass er so lange weitermachen werden, wie es der Körper durchhält. Auf der anderen Seite gab Xavi aber auch zu, dass er zwischenzeitlich die Lust am Fußball verloren hatte. Er klärte, dass er im Oktober so weit war, dass er zwar noch spielte, aber keine Freude dabei empfinden konnte. Wie oft der spanische Weltmeister zukünftig noch Pausen einlegen muss, wird von den Schmerzen bestimmt werden. Fest steht: solange er als Profi arbeitet, gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass die Schmerzen ganz verschwinden.