FC Everton :Yerry Mina erklärt: Darum hatte ich bei Barça keinen Erfolg

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Seine Karriere beim FC Barcelona hatte sich Yerry Mina vollkommen anders vorgestellt. Der junge Kolumbianer wollte für Wirbel sorgen, verließ den spanischen Topklub nach nur einem halben Jahr aber wieder.

Es sei sein Traum gewesen, für Barcelona zu spielen, sagt Mina gegenüber der kolumbianischen Ausgabe der MARCA. Borussia Dortmund hatte ihn damals gewollt, auch andere Klubs aus Deutschland, Italien und England waren interessiert: "Aber ich wollte nur nach Barcelona gehen."

Sein Traum platzte nach nur einem halben Jahr. Barça ging aus der ganzen Sache immerhin noch mit einem satten Transferplus raus. Hatten die Blaugrana im Winter 2018 noch knapp zwölf Millionen Euro investiert, zahlte der FC Everton sechs Monate später etwas mehr als 30 Millionen Euro.

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Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com

Seine Entscheidung bereut er allerdings nicht, versichert Mina. Er habe viel gelernt, sich persönlich und spielerisch weiterentwickelt. Profitiert haben kann er lediglich von der hohen Trainingsqualität, gespielt hat Mina nämlich nur sechsmal.

Dass er in der Anfangszeit überhaupt nicht zum Einsatz kam, brachte ihn ins Grübeln: "Ich habe über viele Dinge nachgedacht. Es ging sogar soweit, dass Paulinho und Coutinho auf mich zukamen und meinten: 'Entspann dich, alles wird gut.'"

Hintergrund


Warum es letztlich nicht hatte sein sollen? "Ich habe verstanden, dass dort Spieler von unglaublicher Qualität waren, ich wollte aber auch ein bisschen spielen. In den paar Minuten, die ich bekommen haben, waren dann aber auch meine Leistung schlecht", sagt er reflektiert.

Im ersten Jahr in Everton lief es ebenfalls nicht nach Plan. Mina war oft verletzt und fiel den Großteil der Saison aus. Und auch jetzt kommt der Innenverteidiger wieder ins Schlingern. War Mina vor Corona noch fester Bestandteil der ersten Elf, absolvierte er nach der Zwangspause erst ein Spiel in Form eines Kurzeinsatzes.

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