Real Madrid :Zinedine Zidane begründet Comeback bei Real Madrid


Nicht einmal ein Jahr nach seinem Rücktritt ist Zinedine Zidane zurück auf der Trainerbank von Real Madrid. Er konnte einfach nicht anders.

  • Fabian BiastochDienstag, 12.03.2019
Foto: Maxisport / Shutterstock.com
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Ebenso überraschend wie im Sommer 2018 sein Rücktritt war, war nun auch die Rückkehr zu seinem Verein, wie der Franzose betonte: "Ich hatte keine Zweifel und konnte dem Präsidenten auch gar nicht absagen. Ich bin nicht glücklich, wie es dem Team ergangen ist."

Dabei kündigte Zinedine Zidane an, den Umbruch einleiten zu wollen.

"Wir werden Dinge verändern, das ist sicher. Und das müssen wir für die nächsten Jahre auch. Wir haben nun Zeit, um darüber zu sprechen, was man tun kann. Momentan ist das aber nicht das Thema. Vor uns liegen elf Liga-Spiele, die wir gut bestreiten möchten. Ich bin hier, weil der Präsident mich angerufen hat. Ich liebe ihn und den Klub."

In dieser Saison kann der Vize-Weltmeister von 2006 anders als vor drei Jahren nach seiner ersten Ernennung keinen Titel mehr gewinnen.

Aus der Champions League, die Zidane als erster Trainer dreimal nacheinander gewinnen konnte, ist der Titelverteidiger bereits ausgeschieden.

Auch in der Copa del Rey sind die Königlichen nach dem Halbfinalaus gegen den FC Barcelona nicht mehr vertreten.

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Und in der Primera Division liegen sie abgeschlagen mit 51 Zählern auf Rang drei (12 Punkte hinter Barça  und fünf hinter Atletico).

Nach dem Abschied Zidanes ging es also bergab. Immerhin zwei Trainer versuchten in dieser Saison ihr Glück.

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Beide blieben nicht lange. Während Julen Lopeteguis Verpflichtung schon mit viel Aufsehen verbunden war, wurde der erfolgreiche Coach der zweiten Mannschaft, Santiago Solari, als Feuerwehrmann geholt, dann aber doch mit einem langen Vertrag ausgestattet.

Der Argentinier soll auch bleiben, wie Perez betonte. In anderer Funktion im Verein.

"Sie wollten es so gut wie möglich für alle machen", erklärte Zidane zu seinen Vorgängern: "Es ist schließlich so ausgegangen, wie es ausgegangen ist. Ich werde das nicht kommentieren. Wir müssen nach vorne schauen."

Der Franzose bereut auch seinen Rücktritt vor noch nicht einmal ein Jahr nicht: "Ich ging damals, weil ich das für mich gebraucht hatte. Der Klub vermutlich nicht. Ich aber schon, deshalb musste ich in diesem Moment gehen. Ich habe mich jetzt für die Rückkehr entschieden, das ist für mich am Wichtigsten."

Nach acht Monaten habe er wieder Lust auf den Job: "Ich habe meine Batterie wieder aufgeladen und bin bereit." Am Mittwoch soll er die erste Einheit leiten.

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