"Sie geben mir das Gefühl, jung zu sein" :Zlatan Ibrahimovic: Brahim, Tonali und Co. sind sein Jungbrunnen

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Der AC Mailand bleibt in der Serie A auch am 6. Spieltag das Maß der Dinge. Die Rossoneri gewannen am Sonntag mit 2:1 bei Udinese Calcio und führen die Tabelle mit 16 Punkten vor Atalanta Bergamo (12 Punkte) an.

Franck Kessie brachte die Mannschaft von Stefano Pioli in Udine zunächst in Front, Rodrigo de Paul sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich per Strafstoß. Zlatan Ibrahimovic war einmal mehr der Matchwinner, er bereitete den Führungstreffer vor und erzielte knapp zehn Spielminuten vor dem Ende den 2:1-Siegtreffer.

König Zlatan hat nach sechs Spieltagen nun bereits sieben Treffer erzielt, so viele wie kein anderer, obwohl er zwei  Spiele wegen einer Corona-Infektion verpasste.

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Ibrahimovic ist inmitten einer jungen Mannschaft mit 39 Jahren der Oldie. Alt fühlt er sich jedoch nicht an der Seite von Supertalenten wie Brahim Diaz, Sandro Tonali, Rafael Leao, Gianluigi Donnarumma oder Linksverteidiger-Shooting-Star Theo Hernandez.

"Sie geben mir das Gefühl, jung zu sein. Das sind sehr gute Jungs"

"Wir alle wollen den Ball", lobt Ibrahimovic den Einsatz des jungen Teams: "Brahim hat sich super eingefügt, wir sind das jüngste Team in Europa. Sie geben mir das Gefühl, jung zu sein. Das sind sehr gute Jungs, sie haben einen unglaublichen Ehrgeiz und geben sich weder in Spielen noch im Training zufrieden".

Hintergrund


Der Schwede zeigte sich nach dem Sieg ungewohnt bescheiden, als er bei DAZN nach seinem Siegtreffer befragt wurde: "Ein gutes Tor, aber der Sieg ist wichtiger. In einem schwierigen Spiel haben wir gezeigt, dass wir immer mehr wollen. Wir arbeiten hart, dem Team geht es gut."

Rückschläge sind mit der jungen Truppe nicht zu vermeiden, das weiß auch Ibrahimovic: "Ich nehme den Druck auf mich und ich mag das. Die Jungen müssen den Druck nicht fühlen. Ich werde mich darum kümmern. Sie müssen nur arbeiten und an sich glauben. Es kommen sicher auch schwierige Zeiten für alle, das lässt sich nicht vermeiden. Das Wichtigste ist, positiv zu arbeiten und zu denken."