WM 2018 :Zoff bei der Albiceleste: Verbandsboss und Mascherano greifen die Medien an

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Nach dem blamablen Start des zweifachen Weltmeisters in die WM 2018 mit einem Unentschieden gegen Island und der 0:3-Pleite gegen Kroatien brodelte die Gerüchteküche.

Nationalstürmer Kun Agüero und Superstar Lionel Messi sowie weitere Kicker der Albiceleste sollen eine Entlassung bzw. Entmachtung von Sampaoli gefordert haben.

Das Verhältnis zwischen dem extrovertierten Trainer und der Mannschaft soll zerrüttet sein.

Doch Verbandsboss Claudio Tapia dementiert nun die jüngsten Medienberichte.

Hintergrund


"Vieles von dem, was geschrieben wurde, ist gelogen", sagte Tapia am Sonntag in einem Statement, nach dem keine Fragen erlaubt waren.

Die Presse würde "verfälschen" und die Wahrheit verzerren, feuerte der 50-Jährigen gegen die Medienvertreter.

Routinier Javier Mascherano, der nach dem Boss das Podium betrat, äußerte sich ebenfalls zu der angeblich schlechten Beziehung zu Sampaoli.

"Das Verhältnis zum Trainer ist völlig normal", versicherte der Ex-Barça-Profi, der seit Januar 2018 sein Geld in der Chinese Super League verdient.

Argentinien droht das Vorrunden-Aus. Der Vizeweltmeister muss am Dienstag unbedingt gegen Nigeria gewinnen und darauf hoffen, dass Island gegen Kroatien keinen Sieg holt.

Javier Mascherano widersprach zudem Spekulationen, laut denen er und Lionel Messi die Mannschaft der Argentinier aufstellen würden.

"Das wird dieser Generation von Spielern schon lange nachgesagt. Fragen sie doch die Trainer der vergangenen zehn Jahre, keiner von denen hat so etwas gesagt", betonte Mascherano.

"Ich kann einfach nicht verstehen, warum das immer wieder behauptet und wiederholt wird."